Mann verliert seine Frau bei der Geburt, dann schlägt das nächste Schicksal zu

Florida - Alle Familienmitglieder lachen ausgelassen in die Kamera. Mama, Papa und die drei Töchter. Es ist ein Bild aus glücklichen Tagen von Lauren und Matthew Accurso und ihren Kindern, das es so nie wieder geben wird.

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Matthew und die schwangere Lauren mit ihren drei Töchtern.
Ein Bild aus glücklichen Tagen: Matthew und die schwangere Lauren mit ihren drei Töchtern.  © Screenshot/GoFundMe

Dabei ist die Familie im März auf dem Weg, ihr Glück noch zu erweitern. Lauren ist schwanger mit dem ersten Jungen der Familie. Alle freuen sich wie verrückt auf das neue Mitglied.

Doch im April nimmt alles eine dramatische Wendung. Auf der für die Familie eingerichteten Spendenseite werden die schlimmen Ereignisse beschrieben:

Lauren (37) stirbt am 29. April in Jacksonville während der Geburt ihres Sohnes Matthew. Die genaue Ursache wird nicht genannt, nur, dass es sich um einen sehr "unvorhersehbaren und sehr seltenen medizinischen Notfall" gehandelt hat.

Der kleine Matthew Jr. überlebt zunächst, doch sein Gehirn wird seit dem Tod der Mutter während der Wehen für längere Zeit nicht mit Sauerstoff versorgt. Es kommt zu schwerwiegenden Schädigungen, der Kleine ist von Lebensbeginn an auf Maschinen zur Beatmung angewiesen, wird über eine Sonde ernährt.

Nach 18 Tagen, in denen die Mediziner im Krankenhaus alles probiert haben, um den Kleinen zu retten, werden die lebenserhaltenden Maßnahmen abgeschaltet. Vater Matthew, der nun alleinerziehend mit drei Töchtern ist, beschreibt den schlimmsten Moment seines Lebens:

Matthew bei seinem kleinen Sohn Matthew Jr., der 18 Tage lang an lebenserhaltenden Maßnahmen angeschlossen war.
Matthew bei seinem kleinen Sohn Matthew Jr., der 18 Tage lang an lebenserhaltenden Maßnahmen angeschlossen war.  © Screenshot/GoFundMe

"Heute war einer der härtesten Tage in meinem Leben. Es wird immer in meinem Gedächtnis eingebrannt bleiben. Heute war ich mit etwas konfrontiert, womit ein Vater niemals konfrontiert sein sollte. Die Entscheidung, Matthew Jr. an unendlich viele Maschinen und lebenserhaltende Maßnahmen angeschlossen zu lassen, oder ihn Gott zu überlassen und ihn dahin zu bringen, wo er es für richtig hält. So viele Gedanken sind mir durch den Kopf gegangen. Was kann ich Gott mehr geben, als meine Seelenverwandte und meinen Sohn. Das ist alles, was ich überhaupt ertragen kann. Bitte lass Gnade über mich kommen. Diese Bürde ist zu stark", schreibt Matthew.

Er will dennoch nicht, dass diese Tragödie als das schlimmste Schicksal angesehen wird, das einer Familie widerfahren kann. Denn er gewinnt dem Tod der beiden sogar noch ein Wunder ab.

"Von dem Moment an, als meine Frau während der Wehen ihren letzten Atemzug getan hat, hat Matthew Jr. gekämpft wie ein Löwe. Er wurde mit einem Notkaiserschnitt auf die Welt gebracht, hat später kurz selbst geatmet, er pumpte Blut in sein Herz und umfasste mit seinen kleinen Fingern sogar einmal meine Hand. Laut der Ärzte sei das möglich gewesen, doch er tat es", erklärt der Vater.

Dank der Spendeninitiative sind bereits rund 160.000 Euro zusammengekommen. Matthew muss nun allein für seine drei Töchter sorgen und ihnen Halt geben, damit sie den tragischen Verlust ihrer Mama und ihres kleinen Bruders verkraften können.

Ein Bild von Lauren und Matthew aus glücklichen Tagen.
Ein Bild von Lauren und Matthew aus glücklichen Tagen.  © Screenshot/GoFundMe

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