Schwangere macht Schicksal des ungeborenen Kindes von Twitter abhängig

Eine Twitter-Nutzerin fragte andere User, ob sie abtreiben solle.
Eine Twitter-Nutzerin fragte andere User, ob sie abtreiben solle.

Florida - Eine Frau die sich auf Twitter "Saipanting" "nennt, hat sich mit einem Posting an die User des sozialen Netzwerks gewandt. Sie verkündete dort ihre Schwangerschaft und machte die Zukunft des ungeborenen Kindes scheinbar vom Internet abhängig.

"Im vierten Monat schwanger. 4k Retweets und ich treibe es nicht ab" lautet ihr schockierender Tweet, den sie mit einem Selfie von sich vorm Spiegel in einem Sommerkleid mit langer weißer Strickjacke untermalte. Wollte sie die Abtreibung tatsächlich vom Voting fremder Leute abhängig machen? Die Twitter-Nutzer nahmen die Sache in jedem Fall ernst und retweeteten mehr als 10.000 mal, sodass ein Schwangerschaftsabbruch eigentlich gar nicht in Frage kam.

Zudem schickte das Netz zahlreiche Kommentare unter das Bild. "Das Schicksal deines Kindes von 'Retweets' abhängig zu machen, ist geradezu jämmerlich!" oder "Süße, wie traurig muss denn dein Leben sein, um so etwas zu tun?", meinen die User. Laut Oxygen.com soll sich zudem der vermeintliche Vater zu Wort gemeldet hinterfragt haben, warum er auf diese Weise von der Schwangerschaft erfahre.

Weniger Stunden später löste Saipanting auf, dass sie sich mit ihrem Post nur einen Scherz erlaubt habe. Diese Art von Humor ist bei den Social-Media-Nutzern eher weniger gut angekommen.


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