SEK-Einsatz: Patient flüchtet aus Psychiatrie und verschanzt sich in Wohnhaus

Hamburg - Die Flucht eines 50-Jährigen aus der Psychiatrie des Albertinen-Krankenhauses in Hamburg-Schnelsen hat den Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos ausgelöst.

Eine Spezialeinheit der Polizei stoppte den Mann auf seiner Flucht (Symbolbild).
Eine Spezialeinheit der Polizei stoppte den Mann auf seiner Flucht (Symbolbild).  © dpa/Christian Charisius

Der psychisch auffällige Mann sei am Donnerstagabend aus der Klinik an der Süntelstraße geflohen und in eine Doppelhaushälfte eingebrochen, sagte ein Polizeisprecher.

Dort habe er sich verschanzt und randaliert.

Da die Gefahr bestanden habe, dass sich der 50-Jährige dabei selbst verletzt, seien die Spezialisten vom SEK hinzugerufen worden.

Die Beamten überwältigten den Mann und brachten ihn zurück in das Krankenhaus.

Die Hamburger Morgenpost hatte am späten Donnerstagabend berichtet, dass der 50-Jährige mit Hilfe einer Axt durch sein Zimmerfenster geflohen sei.

Nach Informationen des Hamburger Abendblatt soll es sich bei dem Mann um einen Straftäter handeln.

Die Bewohner des Hauses, in dem sich der Mann verschanzt hatte, waren zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht zu Hause.

Titelfoto: dpa/Christian Charisius

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