Flüchtlingszahl in Brandenburg deutlich gesunken

Potsdam - Die Zahl der neu aufgenommenen Flüchtlinge ist im vergangenen Jahr in Brandenburg weiter gesunken.

Die Zahlen der Flüchtlinge nimmt bundesweit ab. Bilder von überfüllten Aufnahmeeinrichtungen wie in Bayern 2014 gibt es derzeit nicht. (Bildmontage)
Die Zahlen der Flüchtlinge nimmt bundesweit ab. Bilder von überfüllten Aufnahmeeinrichtungen wie in Bayern 2014 gibt es derzeit nicht. (Bildmontage)  © DPA

Insgesamt seien 3840 Asylsuchende neu angekommen, knapp 700 weniger als 2017, teilte das Innenministerium am Donnerstag mit.

Mit 371 Menschen kamen erstmals mehr Flüchtlinge aus dem Iran als aus Syrien (346). Drittstärkstes Herkunftsland war die Russische Föderation mit 300 Flüchtlingen, gefolgt von Afghanistan mit 280 Menschen.

Zum Höhepunkt der Zuwanderung im Jahr 2015 kamen mehr als 28 000 Flüchtlinge nach Brandenburg. Schon ein Jahr später waren es nur noch knapp 10 000 Menschen.

Trotz des stetigen Rückgangs der Flüchtlingszahlen seit 2015 könne niemand mit Gewissheit sagen, wie sich die Lage weiter entwickle, warnte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD).

Vor allem im Nahen Osten und in Teilen von Afrika bleibe die politische Lage instabil. "Wir bleiben weiterhin bereit für die Aufnahme von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen", betonte der Minister.

Von den rund 3000 Plätzen in der Erstaufnahme seien derzeit nur rund 1600 belegt. Deutschlandweit gehen die Flüchtlingszahlen deutlich zurück.

Karl-Heinz Schröter von der SPD signalisiert die Bereitschaft weiterer Aufnahmen von Flüchtlingen.
Karl-Heinz Schröter von der SPD signalisiert die Bereitschaft weiterer Aufnahmen von Flüchtlingen.  © DPA

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