Hier zeigen Flüchtlinge ihre bewegenden Kunstwerke

Hunderte Gäste kamen zur Eröffnung der Ausstellung in der Städtischen Galerie Dresden.
Hunderte Gäste kamen zur Eröffnung der Ausstellung in der Städtischen Galerie Dresden.

Von Dominik Brüggemann

Dresden - Ein blutverschmierter Weihnachtsbaum, schreiende Gesichter oder die Deutsche Nationalhymne auf Arabisch: Die am Donnerstag eröffnete Kunstausstellung „Wir, we, nahnu“, zeigt Folgen von Krieg, Flucht, Vertreibung und Gastfreundschaft in einem unbekannten Licht.

Flüchtlinge, viele von ihnen professionelle Künstler, zeigen bis zum 24. April in der Städtischen Galerie (Wilsdruffer Straße 2) ihre persönliche Sicht auf die Folgen von Heimatverlust und dem Kennenlernen neuer Kulturen.

Grafikdesigner Waal Al Wareeth (33) hat die deutsche Hymne ins Arabische übersetzt und kunstvoll gedruckt. „Das ist mein Zeichen der Dankbarkeit, die Kunst soll uns verbinden.“

Gisbert Porstmann war sichtlich stolz über das Ergebnis der Ausstellung. „Wir wussten nicht, worauf wir uns einlassen. Um so mehr bin ich von den Arbeiten beeindruckt“, so der Direktor der Museen der Stadt Dresden.

Grafikdesigner Waal Al Wareeth (33) aus Syrien vor einem seiner Bilder.
Grafikdesigner Waal Al Wareeth (33) aus Syrien vor einem seiner Bilder.
Mitorganisatorin Christiane Büchner und Wissenschafts- und Kunstministerin Eva- Maria Stange (SPD) in der Ausstellung.
Mitorganisatorin Christiane Büchner und Wissenschafts- und Kunstministerin Eva- Maria Stange (SPD) in der Ausstellung.

Fotos: Thomas Türpe


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