Flüchtlinge wollen nicht in Ex-Spaßbad einziehen

Etwa zehn Asylbewerber wollten nicht in die Unterkunft Thalheim einziehen. Stattdessen fuhren sie mit der Bahn nach Chemnitz.
Etwa zehn Asylbewerber wollten nicht in die Unterkunft Thalheim einziehen. Stattdessen fuhren sie mit der Bahn nach Chemnitz.

Thalheim – Etwa zehn Flüchtlinge weigerten sich am Freitagabend in das Asylheim Thalheim einzuziehen. Das ehemalige Spaßbad wurde in den letzten Wochen zu einer Flüchtlingsunterkunft umgebaut.

Ein Bus brachte am Abend rund 50 Asylbewerber aus einer anderen Einrichtung nach Thalheim. Doch als sie vor der Tür des Ex-Spaßbades standen, wollten zehn Flüchtlinge plötzlich nicht in die Notunterkunft einziehen.

„Ob es an der Inneneinrichtung oder der Infrastruktur von Thalheim lag, ist uns nicht bekannt“, teilte ein Polizeisprecher auf MOPO24-Nachfrage mit.

Die Flüchtlinge setzten sich demonstrativ auf den Boden. Als sie ihren Protest beendet hatten, fuhren die Männer mit der Erzgebirgsbahn Richtung Chemnitz. Wo sie die Nacht verbringen werden, ist nicht bekannt.

Ein paar wenige Flüchtlingsgegner hatten sich ebenfalls in Thalheim eingefunden, die Polizei musste aber nicht einschreiten.

Ein paar wenige Flüchtlingsgegner hatten sich ebenfalls eingefunden.
Ein paar wenige Flüchtlingsgegner hatten sich ebenfalls eingefunden.

Fotos: privat


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