Party esakliert: Flüchtlingshelfer verwüsten Rathaus Wilmersdorf

Das Rathaus Wilmersdorf diente lange als Notunterkunft für Flüchtlinge.
Das Rathaus Wilmersdorf diente lange als Notunterkunft für Flüchtlinge.  © DPA

Berlin - In den knapp zweieinhalb Jahren haben zeitweise mehr als 900 Menschen in der ehemaligen Notunterkunft am Fehrbelliner Platz gewohnt. Mitte Dezember wurde das Rathaus Wilmersdorf verwüstet. Das liegt aber weniger an den Geflüchteten, sondern an den Ehrenamtlichen.

Am 15. Dezember 2017 übernahm anstelle des gemeinnützigen Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) die Räumlichkeiten in Wilmersdorf.

Mehrere Mitarbeiter des ASB feierten daraufhin am selben Abend noch ihre Auszugsparty. Wie die B.Z. berichtet, lief die Feier aber aus dem Ruder.

"Feuerlöscher wurden geleert, Türen beschädigt, Scheiben eingeworfen und Wände mit Farbe beschmiert", erklärte ein Sprecher der Polizei der Zeitung Neben vielen Graffitis an den Wänden, lag überall noch Dreck und Scherben. Der Schaden: 10.000 bis 15.000 Euro.

"Bei der Feier haben einige offenbar über die Stränge geschlagen", sagt der Sprecher Christian Breitkreutz der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), denen das Gebäude gehört, zur B.Z.

Immerhin: Der habe seine Bereitschaft gezeigt, für die Schäden aufzukommen.


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