Frau nahm spontan Flüchtlingsfamilie mit nach Hause

Gestärkt und in sauberen Klamotten konnte die Familie am nächsten Tag ihre Reise fortsetzen.
Gestärkt und in sauberen Klamotten konnte die Familie am nächsten Tag ihre Reise fortsetzen.

Spielfeld/Österreich - Sowas gibt es auch! Die Österreicherin Evi Süss brachte am vergangenen Sonntag taschenweise Kleidung an die Grenze in Spielfeld. Doch als sie das Leid der Flüchtlinge sah, überwältigten sie ihre Gefühle. Spontan nahm sie eine Flüchtlingsfamilie mit nach Hause.

Wie Evi Süss auf ihrer Facebookseite beschreibt, hatte sie eigentlich "nur" den Wunsch, den Menschen zu etwas mehr Wärme dank dicken Wintersachen zu verhelfen. Als sie aber einem sechs Monate alten Baby wärmende Socken über die vor Kälte schon steifen Füßchen zog, dachte sie scheinbar um.

Die fünfköpfige Familie wartete auf einen Bus, der sie weiter nach Deutschland bringen sollte, um ihrem finalen Ziel Schweden ein Stück näher zu kommen. Statt ihnen viel Glück zu wünschen, entschied sich die Österreicherin kurzerhand die Fünf mit nach Hause zu nehmen.

Dort konnten sich die von der langen Reise gebeutelten Syrer aufwärmen, die Klamotten waschen und eine warme Mahlzeit einnehmen.

Am nächsten Tag fuhren sie gemeinsam zurück zur Grenze, wo sie mit neuer Energie ihre Reise fortsetzten.

Ein Gruppenfoto als Erinnerung an eine mitfühlende Geste.
Ein Gruppenfoto als Erinnerung an eine mitfühlende Geste.

Fotos: Barbara Süss


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