Kippte eine Stewardess heißen Tee auf ein Baby und half nicht? Vater sucht Hilfe!

Manchester (Großbritannien) - Ein Paar verbrachte einen schönen Urlaub in Cancun (Mexiko) mit dem gemeinsamen Baby. Doch die Heimreise wurde für die Eltern und das Kind zum Horror-Erlebnis.

In solch einem Ferienflieger von Tui soll das Drama passiert sein (Symbolbild).
In solch einem Ferienflieger von Tui soll das Drama passiert sein (Symbolbild).  © 123RF/Phuong Nguyen Duy

Vater Joe Mirza postete am Dienstag auf Facebook die Geschichte seines Rückfluges mit TUI Fly vom 15. Januar.

Demnach soll eine Flugbegleiterin beim Verteilen von Getränken "achtlos Tee über Lilys Bein" verschüttet haben, wie er schrieb. Lily, seine 18 Monate alte Tochter, trug eine schlimme Verbrennungswunde davon.

Die Flugbegleiterin soll den Vorfall erst ignoriert und sich um andere Passagiere gekümmert haben, berichtete Mirza gegenüber Daily Mail. Andere Passagiere sollen deshalb den Eltern zu Hilfe geeilt sein. Doch die Fluggesellschaft äußert sich ganz anders dazu.

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"Unsere geschulte Crew leistete sofort erste Hilfe und tat alles, um der Familie zu helfen", sagte ein TUI-Sprecher der britischen Tageszeitung. Vater Mirza erhebt derweil schlimme Vorwürfe gegen die Airline: Sie soll das Protokoll des Fluges immer weiter verändert haben - zu ihrem Gunsten.

"Die Schilderung der Ereignisse der Flugbegleiterin, die diese Woche bekanntgegeben wurde, ist eine völlige Lüge. Die Airline versucht, ihre Probleme zu vertuschen", sagte der besorgte Familienvater zur Daily Mail.

Andere Reisende sollen Vorfall aufklären

Jetzt sucht der Vater nach Zeugen, die ebenfalls mit dem "TUI Fly"-Flug 169 von Cancun nach Manchester gereist sind und das Paar nun bei der Klärung der Umstände unterstützen kann.

"Hollie und ich wünschen uns beide, wir hätten uns ein bisschen besonnener verhalten und die Namen der Mitreisenden notiert, die uns geholfen haben. Leider waren wir zu sehr damit beschäftigt, Lily zu pflegen und hatten nichts anderes im Sinn als ihr Wohlbefinden", schrieb Joe Mirza auf Facebook.

Und weiter: "Wir hoffen, dass dieser Beitrag die besagten Passagiere erreicht und bedanken uns, dass sie unserem Mädchen geholfen haben."

So sucht der besorgte Vater Joe Mirza auf Facebook nach Zeugen des Vorfalls.
So sucht der besorgte Vater Joe Mirza auf Facebook nach Zeugen des Vorfalls.  © Screenshot/Facebook/Joe Mirza

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