+++ Chaos in ganz Deutschland! Flugverkehr auch betroffen +++

Durch die heftigen Schneefälle kam es zu Verspätungen und Flugausfällen.
Durch die heftigen Schneefälle kam es zu Verspätungen und Flugausfällen.  © Arne Dedert/dpa

Deutschland - Schneechaos im ganzen Land!

Anhaltender Schneefall, Glatteis und Sturmböen sorgen am Sonntag für Chaos in der ganzen Bundesrepublik. Der anhaltende Schneefall hat in den vergangenen Stunden zahlreiche Unfälle verursacht.

Aber nicht nur der Straßenverkehr, sondern auch der Bahn- und Flugverkehr ist von den anhaltenden Schneefällen betroffen.

Schneechaos behindert den Flugverkehr:

Nach heftigen Schneefällen hatte der Flughafen Düsseldorf den Flugbetrieb zwischenzeitlich eingestellt. Des Weiteren wurden einige Flüge gestrichen.

Am Flughafen Köln/Bonn kam es in den vergangenen Tagen zu einzelnen Flugausfällen. "Wir mussten zehn Flüge absagen. Es gibt Verspätungen, und wir haben Landungen von anderen Flughäfen wie Düsseldorf übernommen. Ansonsten läuft der Betrieb", sagte eine Sprecherin.

Update 18.25 Uhr: Der viele Neuschnee sorgte für zahlreiche Verspätungen im öffentlichen Personennahverkehr von Leipzig (TAG24-Leipzig berichtete).

Schnee brachte auch den Stuttgarter Flugbetrieb durcheinander (TAG24-Stuttgart).

Am Flughafen Frankfurt stand zwischenzeitlich nur eine Piste für startende und landende Jets zur Verfügung. Eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport bezeichnete die Situation als "dramatisch" (TAG24-Frankfurt berichtete).

Flüge mussten gestrichen werden!

Starker Schneefall in Nordrhein-Westfalen behindert den Auto- aber auch den Bahnverkehr.
Starker Schneefall in Nordrhein-Westfalen behindert den Auto- aber auch den Bahnverkehr.  © Kathrin Deckart/dpa

Das Winterwetter wirbelt auch den Bahnverkehr durcheinander.

Anhaltender Schneefall und gefrierender Regen hatte zu zahlreichen Verspätungen im Bahnverkehr geführt. Es kam zu Verspätungen, da die IC- und ICE-Züge bei Schnee und Eis nur mit gedrosselter Geschwindigkeit unterwegs waren.

Tief "Xanthos" fegt mit Schnee und orkanartigen Stürmen über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hinweg.

In den Mittelgebirgen müsse mit bis zu 15 Zentimeter Neuschnee gerechnet werden, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes am Sonntag in Leipzig. Im Tiefland werden etwa zwei bis acht Zentimeter Schnee fallen.

Besonders in den Höhenlagen von Thüringer Wald, Erzgebirge und Harz seien Stürme mit einer Geschwindigkeit von 110 bis 130 Kilometer pro Stunde zu erwarten.

Glatteis und Schnee: Glättegefahr auf vielen Straßen!

Schneegestöber, glatte Straßen und Eisregen haben vielen Autofahrern im Südwesten den Schweiß auf die Stirn getrieben. Vom Flachland bis in die Berge waren die Straßen vielerorts besonders am Sonntag weiß und rutschig.

"Der ein oder andere Verkehrsteilnehmer ist wohl überfordert gewesen mit der Situation", sagte ein Polizeisprecher in Mannheim. Landesweit zählte die Polizei dutzende Glatteisunfälle.

Meist blieb es bei Blechschäden, einige Menschen wurden verletzt. In den Bergen tummelten sich Skifahrer und Rodler. Zu Wochenbeginn ist nun Tauwetter vor allem im Flachland angesagt.

Neuschnee bis zu 15 Zentimeter im Mittelgebirge

Schneehöhen von fast einem Meter lockten am Wochenende Skifahrer an den Feldberg.
Schneehöhen von fast einem Meter lockten am Wochenende Skifahrer an den Feldberg.  © Patrick Seeger/dpa

Schneechaos: Des einen Freud, des anderen Leid.

Während viele Autofahrer den Winter sicher verteufelten, freuten sich die Wintersportler in den Bergen. Schneehöhen von fast einem Meter lockten am Wochenende Skifahrer an den Feldberg.

Auch auf der Schwäbischen Alb war einiges los. Mit der am Sonntag einsetzenden Warmfront sollte die Schneefallgrenze auf 1200 Meter steigen. Bis Dienstag soll es überall etwas milder und feucht bleiben.

In den bayerischen Alpen wird es in den kommenden Tagen stürmisch!

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete für Sonntagabend und Montag auf den Gipfeln mit extremen Orkanböen und Windgeschwindigkeiten bis zu 160 Kilometer pro Stunde.

Auch in Höhenlagen sowie in föhnanfälligen Tälern und auf Pässen kann es zu schweren Orkan- und Sturmböen zwischen 100 und 130 km/h kommen.

Die Kälte und der Schneefall hatten am Wochenende die Lawinengefahr erhöht. Ein Sprecher des bayerischen Lawinenwarndienst rechnete am Sonntag aber damit, dass sich diese nicht weiter verschärfen werde.

Ein Bierverkäufer trotzt dem Schnee - unterm Schirm verkauft er BIER in Hannover...
Ein Bierverkäufer trotzt dem Schnee - unterm Schirm verkauft er BIER in Hannover...  © DPA

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