21 Straftäter von Leipzig nach Tunesien abgeschoben

Leipzig - Vom Flughafen Halle/Leipzig aus sind am Mittwoch 21 Menschen nach Tunesien abgeschoben worden. Wie das sächsische Innenministerium mitteilte, lebten zuvor elf der abgelehnten Asylbewerber in Sachsen.

Alle Insassen des Fluges saßen in Straf- und Abschiebehaft. (Symbolbild)
Alle Insassen des Fluges saßen in Straf- und Abschiebehaft. (Symbolbild)  © Michael Kappeler/dpa

Alle waren demnach straffällig geworden und saßen teilweise in Straf- und Abschiebungshaft.

"Wer kein Bleiberecht hat, muss unser Land verlassen, das gilt insbesondere für Straftäter", teilte Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) mit. Sachsen hat nach Angaben des Ministeriums in diesem Jahr in acht Flügen bisher 83 ausreisepflichtige Tunesier abgeschoben. 2018 wurden 154 Menschen, ein Jahr davor 109 Menschen nach Tunesien abgeschoben.

Wöller forderte in einer Pressemitteilung mehr Unterstützung bei Abschiebungen vom Bund und sprach sich für die Anerkennung von Georgien und der nordafrikanischen Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsstaaten aus.

Vom Flughafen Halle/Leipzig startete der Abschiebeflug nach Tunesien.
Vom Flughafen Halle/Leipzig startete der Abschiebeflug nach Tunesien.  © Jan Woitas/dpa

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