Darum packte eine Urlauberin freiwillig ihre Drogen aus

Ein einfacher Hundeblick brachte die Urlauberin dazu, ihre Drogen herauszugeben.
Ein einfacher Hundeblick brachte die Urlauberin dazu, ihre Drogen herauszugeben.  © DPA

Erfurt - Mit einer betrunkenen Flugpassagierin hatte es die Bundespolizei am Donnerstag auf dem Erfurter Flughafen zu tun.

Während des Fluges von Malaga nach Erfurt hatte sich eine 20-Jährige Deutsche so daneben benommen, dass die Crew noch vor der Landung den Flughafen um Hilfe bat. Nach der Landung brachten Bundespolizisten die Frau aus dem Flieger.

Als die 20-Jährige beim Verlassen einen Bundespolizisten mit Diensthund erblickte, griff sie sich unter die Bluse, holte ein Tütchen hervor und übergab es dem Beamten. In der Tüte befanden sich fast 15 Gramm Marihuana.

Die in Dortmund wohnende Frau konnte nicht wissen, dass es sich bei dem Tier nicht um einen Drogenspürhund, sondern um einen Sprengstoffsuchhund handelte. Eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz bekam sie trotzdem.

Beruhigt hatte sich die Frau aber nach ihrem unfreiwilligen Geständnis immer noch nicht, reagierte hysterisch als sie in Gewahrsam genommen wurde und gab auch noch an, Kokain und Alkohol zu sich genommen zu haben. Ein hinzugezogener Notarzt veranlasste dann auch die Einlieferung der 20-Jährigen ins Katholische Krankenhaus.

Titelfoto: DPA


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