Rüstungskonzerne wollen Logistikzentrum am Flughafen Leipzig/Halle bauen

Leipzig - Auf dem Flughafen Leipzig/Halle könnte ein Zentrum für Logistik- und Flotten-Management der Bundeswehrhubschrauber entstehen.

Auf dem Flughafen Leipzig/Halle könnte ein Logistik-Zentrum der Rüstungskonzerne Rheinmetall und Sikorsky entstehen.
Auf dem Flughafen Leipzig/Halle könnte ein Logistik-Zentrum der Rüstungskonzerne Rheinmetall und Sikorsky entstehen.  © Jan Woitas/ZB/dpa

Wie der Rüstungskonzern Rheinmetall am Dienstag mitteilte, bewerbe er sich zusammen mit dem US-amerikanischen Unternehmen Sikorsky für einen Zuschlag für Bau und Betrieb eines neuen Transporthubschraubers der Bundeswehr.

Im Fliegerhorst Schönewalde-Holzdorf auf der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie im baden-württembergischen Laupheim sei die Stationierung und Wartung der Maschinen vorgesehen. Anfang 2021 will die Bundeswehr über die Vergabe des Auftrags entscheiden. Ab 2023 sollen die Helikopter ausgeliefert werden, sagte ein Sprecher von Rheinmetall. 45 bis 60 Hubschrauber seien vorgesehen.

"Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung könnte in Leipzig die Versorgung des neuen Bundeswehr-Transporthubschraubers sowie die Projektsteuerung zentral und effizient durchgeführt werden", teilte Mike Schmidt, Geschäftsführer der Rheinmetall Aviation Services GmbH, mit. Damit verbunden sei auch die Ansiedlung zahlreicher Arbeitsplätze in der Region.

Die Unternehmen planen bei einer erfolgreichen Bewerbung, dass sich etwa 250 Mitarbeiter mit den Helikoptern befassen, 150 davon am Flughafen Leipzig/Halle.

Das Zentrum könnte künftig die Versorgung eines neuen Transporthubschraubers der Bundeswehr übernehmen.
Das Zentrum könnte künftig die Versorgung eines neuen Transporthubschraubers der Bundeswehr übernehmen.  © Philipp Schulze/dpa

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