Urlaubsreif? Zeit im Terminal gefährlicher als in der Maschine

München - Mal bleibt ein Flugzeug-Triebwerk an einer Treppe hängen, mal bricht eine Wartebank im Terminal unter einem Passagier zusammen: Auch auf deutschen Flughäfen kommt es immer wieder zu (kuriosen) Unfällen.

Im Terminal kommt es immer wieder zu kuriosen Unfällen. (Symbolbild)
Im Terminal kommt es immer wieder zu kuriosen Unfällen. (Symbolbild)  © DPA

In der Urlaubszeit, wenn es eng und mitunter hektisch wird, passiert mehr, wie die Allianz-Versicherung am Dienstag in München mitteilte. Allerdings geht es meist glimpflich aus.

Am häufigsten sind demnach Kollisionen von Schleppern, Gepäckwagen, Hubarbeitsbühnen oder Waschanlagen auf dem Vorfeld.

Von dort komme ein Drittel aller Schadensmeldungen von deutschen Flughäfen. Am teuersten sind Schäden an Flugzeugen, etwa beim Be- und Entladen einer Maschine. Das gehe in die Millionen, sagte Allianz-Experte Till Kürschner.

234 Millionen Passagiere wurden im vergangenen Jahr auf den deutschen Flughäfen gezählt - aber weniger als 100 Menschen meldeten Verletzungen bei der Allianz-Versicherung.

Einer wollte eine klemmende Toilettentür mit Gewalt öffnen, verletzte sich und musste befreit werden. Ein anderer wurde im Parkhaus von einer Schranke getroffen. Die meisten Verletzungen kamen von Stürzen auf Rollbändern und Fluggastbrücken.


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