Berlin und Brandenburg fordern: Bund soll im Fall Tegel Tacheles reden

Berlin kann nicht mit, aber auch nicht ohne Tegel.
Berlin kann nicht mit, aber auch nicht ohne Tegel.  © DPA

Potsdam/Berlin - Der Vorstoß von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (47, CSU) für einen dauerhaften Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel hat Konsequenzen.

Für den 15. August wurde auf Initiative der Länder Brandenburg und Berlin eine Gesellschafterversammlung der Flughafengesellschaft (FBB) einberufen, wie ein Sprecher des brandenburgischen Finanzministeriums am Montag in Potsdam mitteilte.

Dabei solle die Position des Bundes geklärt werden, der dritter Gesellschafter ist. Zuvor hatte der Tagesspiegel (Montag) berichtet, dass eine Sondersitzung geplant sei.

Dobrindt hatte sich in den vergangenen Wochen mehrmals dafür ausgesprochen, Tegel auch nach Eröffnung des Hauptstadtflughafens (BER) unbegrenzt offenzuhalten, wie TAG24 berichtete. Er begründete dies mit einer seiner Ansicht nach zu geringen Kapazität des BER.

Die offizielle Position der Bundesregierung ist jedoch, dass Tegel nach Eröffnung des BER geschlossen werden soll, so wie es im Planfeststellungsbeschluss steht.

Titelfoto: DPA


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