Hier entsteht die längste Dachterrasse der Welt: Mitten in Berlin!

Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) (l) und Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) unterhalten sich über das Projekt "Tower THF".
Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) (l) und Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) unterhalten sich über das Projekt "Tower THF".  © DPA

Berlin - Das Flughafengebäude Tempelhof soll in den kommenden Jahren Schritt für Schritt wieder ein öffentlicher Ort werden.

Den Anfang macht der westliche Kopfbau mit dem Tower, der bis 2020 denkmal- und behindertengerecht saniert werden soll, kündigten Bundesbauministerin Barbara Hendricks (65, SPD) und Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (55, Linke) am Mittwoch an.

Zusätzlich wird das Dach zu einer 360-Grad-Besucherterrasse umgebaut. Dann können Berliner und Touristen auf 1,2 Kilometer Länge spazieren und dabei einen atemberaubenden Blick über die Stadt genießen.

Ebenso wird das Alliertenmuseum aus Berlin-Dahlem in den Hanger 7 ziehen, der regelmäßig als Veranstaltungsort genutzt wird.

In den Umbau des markanten Treppenhauses, des gläsernen Towers und die Errichtung einer hölzernen Dachterrasse fließen vier Millionen Euro vom Bund und zwei Millionen Euro vom Land.

Die Mittelvergabe aus Hendricks Haushalt ist möglich, weil der Flughafen mit seiner wechselvollen Geschichte als nationales Projekt des Städtebaus anerkannt wird.

Das Baustellenschild für das Projekt "Tower THF" wird enthüllt und informiert über die angehenden Baumaßnahmen.
Das Baustellenschild für das Projekt "Tower THF" wird enthüllt und informiert über die angehenden Baumaßnahmen.  © DPA
Blick auf das Flugfeld des ehemaligen Flughafen Tempelhofs. Der Tower des Flughafens soll nach den Baumaßnahmen allen Besuchern zugänglich gemacht werden.
Blick auf das Flugfeld des ehemaligen Flughafen Tempelhofs. Der Tower des Flughafens soll nach den Baumaßnahmen allen Besuchern zugänglich gemacht werden.  © DPA

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