Aus dem Takt: Eurowings und Laudamotion zu oft verspätet

Düsseldorf – Wegen der stark gestiegenen Zahl von Landungen am späten Abend am Düsseldorfer Flughafen verlangt die Landesregierung von den Fluggesellschaften Erklärungen.

Als verspätet gilt ein Flug, wenn er nicht binnen 15 Minuten nach der offiziellen Ankunftszeit landet.
Als verspätet gilt ein Flug, wenn er nicht binnen 15 Minuten nach der offiziellen Ankunftszeit landet.  © DPA

Nach einem Bericht der "Rheinischen Post" hat NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) das Management mehrerer Airlines wie Eurowings und Laudamotion zum Gespräch gebeten.

Im Mai hatte es laut Zeitung in Düsseldorf mit 313 Nachtlandungen so viele Landungen nach 23 Uhr gegeben wie noch nie in einem Mai.

Wüst will insbesondere gegenüber Marktführer Eurowings Klartext reden. "Man kann den Eindruck haben, dass die Umläufe so eng getaktet sind, dass Verspätungen billigend in Kauf genommen werden", sagte er laut dem Bericht im kleinen Kreis.

Wenn Maschinen ausfielen, würden zu oft Ersatzmaschinen fehlen. Die Airlines müssten "ihre betrieblichen Abläufe so organisieren, dass Verspätungen die Ausnahme bleiben und nicht zur Regel werden", zitiert die Zeitung den Minister.

Schon im März hatte das NRW-Verkehrsministerium Eurowings aufgefordert, pünktlicher zu werden.

Titelfoto: DPA


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