Halbes Jahr nach Flugzeug-Absturz: Daran starb Fußball-Star Sala wirklich

Nantes - Am 21. Januar 2019 stürzte der damals 28 Jahre junge Fußballprofi Emiliano Sala mit einer Propellermaschine von Frankreich nach Wales über dem Ärmelkanal ab. Nun steht die genaue Todesursache fest!

Emiliano Sala im Trikot des FC Nantes, im November 2018.
Emiliano Sala im Trikot des FC Nantes, im November 2018.  © David Vincent/AP/dpa

Der Fußballprofi, der zuvor vom französischen Erstligisten FC Nantes zum walisischen Klub Cardiff City transferiert wurde, hatte laut der britischen Flugunfalluntersuchungsabteilung einen Kohlenmonoxid-Gehalt von 58 % in seinem Blut, so berichtet der "Mirror".

Diese Menge an Kohlenmonoxid kann neben Ohnmachts- und Krampfanfällen auch Herzinfarkte auslösen.

Demnach ist sowohl Sala als auch der Pilot David Ibbotson an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Dies könnte auch der Grund des Absturzes gewesen sein. So heißt es wörtlich in dem Bericht: "Aus den Symptomen geht hervor, dass die Exposition gegenüber CO die Fähigkeit eines Piloten, ein Flugzeug zu fliegen, in Abhängigkeit von der Höhe dieser Exposition verringern oder hemmen kann."

Nach zweiwöchiger Suche fand man die zerschellten Überreste der Piper Malibu PA-46 und Sala auf dem Meeresgrund des Ärmelkanals. Den Piloten hat man bis heute nicht finden können.

Pikant ist zudem, dass der Pilot aufgrund von Farbenblindheit keine Zulassung hatte Nachtflüge durchzuführen. Weiterhin durfte das Flugzeug nicht für kommerzielle Flüge genutzt werden. Sala selbst hatte kurz vor dem Flug noch eine WhatsApp-Sprachnachricht geschickt, in der er sich besorgt zeigte, ob des Zustandes des Flugzeuges. "Es sieht so aus, als würde es jeden Moment auseinander fallen" soll er darin gesagt haben.

Der Argentinier wechselte zuvor für 16 Millionen Euro aus Frankreich zu Cardiff, wo er nach Abwicklung des Transfers erwartet wurde, jedoch nie eintraf.

Bilder von der Trauerfeier von Emiliano Sala in Progreso, Argentinien.
Bilder von der Trauerfeier von Emiliano Sala in Progreso, Argentinien.  © Mario De Fina/dpa

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