Nach Kleinkinder-Streit in Flugzeug: Jetzt dreht das "Opfer" völlig durch

USA - Hatten wohl fast alle Beteiligten darauf gehofft, dass nach dem "Kindergarten über den Wolken" (TAG24 berichtete) endlich Ruhe einkehrt, legt das selbsternannte Opfer Wendi Williams jetzt noch einmal nach. Und wie...

Der Streit um den zurückgeklappten Flugzeugsitz geht in die nächste Runde. (Symbolbild)
Der Streit um den zurückgeklappten Flugzeugsitz geht in die nächste Runde. (Symbolbild)  © 123RF/ Narongrit Dantragoon

Vor einigen Tagen war Wendi Williams mit dem Flugzeug zu einer Konferenz unterwegs, als sie mit ihrem Hintermann aus einem banalen Grund in Streit geriet.

Die Lehrerin hatte es sich richtig bequem gemacht und sich mit ihrem Stuhl weit nach hinten gelehnt. Das engte den Mann sichtbar ein und er begann aus Frust an ihrem Stuhl zu rütteln.

Anstatt sich jetzt jedoch auf für beide annehmbare Lösung zu einigen, blieb Wendi jetzt erst recht sitzen und der Mann rüttelte weiter.

Ein Video der Situation ging später in den sozialen Medien viral und sorgte für teils heftige Diskussionen.

Während sich die Lehrerin als Opfer sah und das auch der Flugbegleiterin an Bord so glaubhaft machen wollte, sah sie das anders und ignorierte ihre Beschwerde.

Nachdem auch eine telefonische Beanstandung bei der Airline nicht zum gewünschten Erfolg führte, holt Wendi laut TMZ jetzt zum nächsten Schlag aus und der hat es in sich!

Mann wegen Körperverletzung verklagen

American Airlines muss sich mit einer wütenden Passagierin herumplagen.
American Airlines muss sich mit einer wütenden Passagierin herumplagen.  © 123RF/ Markus Mainka

Da Wendi Williams in der Vergangenheit Probleme mit ihrer Halswirbelsäule hatte, befürchtet sie jetzt, dass das Rütteln Schaden bei ihr angerichtet haben könnte.

Deshalb soll ein MRT Klarheit schaffen. Da das jedoch sehr teuer ist, soll die Fluggesellschaft die Kosten für die Untersuchung übernehmen.

Zugleich möchte die Lehrerin, dass der bisher noch unbekannte Mann identifiziert wird, damit sie ihn wegen Körperverletzung verklagen kann.

Und als wäre das nicht alles schon mehr als genug, soll ihre Meinung nach auch die Flugbegleiterin bestraft und entlassen werden, so FOX News.

Die hatte ihr nach einer Beschwerde an Bord eine Verwarnung wegen ungebührlichen Verhaltens ausgestellt und dem Mann als Entschuldigung einen Rum ausgegeben.

Währenddessen versucht American Airlines weiter zu deeskalieren und bittet Wendi darum, nicht noch weitere Interviews zu geben.

Nach Auffassung der Airline begann der Streit, als sie sich das erste Mal zurücklehnte und dabei das Getränk des Mannes umwarf. Zudem weist ein Vertreter darauf hin, dass es mit ein bisschen gegenseitigem Respekt nie zu dieser Situation gekommen wäre.

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