Flugzeug mit Fußballstar an Bord verschollen: Ronaldo postet Grinse-Foto aus Privatjet!

Madrid (Spanien) - Cristiano Ronaldo postet mal wieder private Einblicke seine Alltags. Soweit nichts Besonders. Doch sein neuester Beitrag auf seinen Social-Media-Kanälen sorgt für einen regelrechten Shitstorm.

Cristiano Ronaldo (33) steht in der Kritik wegen eines Selfies, das ihn lächelnd in seinem Privatjet zeigt.
Cristiano Ronaldo (33) steht in der Kritik wegen eines Selfies, das ihn lächelnd in seinem Privatjet zeigt.  © Sergio R Moreno/gtres/dpa

Der 33-Jährige Fußballstar steht heftig in der Kritik. Der Grund ist ein Selfie, das der Portugiese auf Instagaram, Twitter & Co. teilte. Es zeigt den fünfmaligen Weltfußballer lächelnd in seinem Privatjet.

Einen ungünstigeren Zeitpunkt hätte er sich für die Veröffentlichung des Schnappschusses nicht ausdenken können. Denn am selben Tag war bekannt geworden, dass der argentinische Fußballer Emiliano Sala mit einer kleinen Propellermaschine über dem Ärmelkanal verschollen ist. Der 28-Jährige war nach einem Millionentransfer auf dem Weg zu seinem neuen Verein Cardiff City.

Einige Twitter User waren nicht erfreut über das Grinse-Foto aus einem Flugzeug, so auch sie Fußball-Ikone Gary Lineker: "Es ist nicht der Tag für solch einen Tweet. Wirklich nicht", schrieb der 58-jährige Brite am gestrigen Dienstagabend auf Twitter. Viele machten ihrem Ärger auf Twitter, Instagram und Facebook Luft:

"Nicht heute, Ronaldo, nicht heute. Wir wissen alle, dass Sala als verschollen und vermutlich tot gilt. Ich halte dieses Level der Unsensibilität nicht aus", schreibt ein Twitter-User. Ein anderer meint: "Das ist der falsche Zeitpunkt. Was hast du dir nur dabei gedacht? Das geht mal gar nicht".

Der 33-Jährige war am Dienstag wegen Steuerhinterziehung von einem Gericht in Madrid schuldig gesprochen worden. Der Superstar vom italienischen Fußball-Erstligisten Juventus Turin akzeptierte bei der Anhörung am Dienstag einen bereits im Vorfeld ausgehandelten Deal mit der Staatsanwaltschaft und muss fast 19 Millionen Euro an Steuernachzahlungen und Geldstrafen leisten. Zudem wurde der Portugiese zu einer 23-monatigen Haftstrafe verurteilt.

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