Flugzeug-Zusammenstoß auf dem Flughafen Frankfurt

Seoul/Frankfurt - Zwischenfall auf dem Frankfurter Flughafen: Nach der Landung ist am Samstagabend ein Flugzeug der Korean Air auf dem Rollfeld mit einer anderen Maschine zusammengestoßen.

Der Zusammenstoß ereignete sich auf einem Rollfeld am Flughafen Frankfurt (Symbolbild).
Der Zusammenstoß ereignete sich auf einem Rollfeld am Flughafen Frankfurt (Symbolbild).  © Montage: dpa/Boris Roessler, 123RF/Roman Milert

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete am Sonntag, es habe keine Verletzten gegeben, da das andere Flugzeug der Air Namibia mit geringer Geschwindigkeit am Boden unterwegs gewesen sei.

Das Höhenleitwerk der koreanischen Boeing 777 sowie eine Flügelspitze des Flugzeugs von Air Namibia seien beschädigt worden.

Das südkoreanische Flugzeug allerdings könne den Rückflug nach Seoul erst 21 Stunden später als geplant starten.

Für die Passagiere seien Hotelunterkünfte angeboten worden.

Der Flughafenbetreiber Fraport bestätigte den Unfall in Frankfurt am frühen Sonntagmorgen.

Zur Ursache des Zusammenstoßes der beiden Flugzeuge auf dem Flughafen Frankfurt wurden jedoch keine Angaben gemacht.

Keine Verletzten bei Flugzeug-Zusammenstoß in Frankfurt

Update, 11.05 Uhr: Bei dem Zusammenstoß der beiden Flugzeuge gab es keine Verletzten. Dies sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig, die die Ermittlungen übernommen hat, am Sonntag.

Aktuell sei von einem "schweren Schaden" auszugehen. Über die genaue Schadenshöhe konnten zunächst aber keine Angaben gemacht werden. Durch die Auswertung der jeweiligen Black Box soll nun die Unfallursache geklärt werden.

Laut dem Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden beide Blackboxen bereits sichergestellt. "Alle Daten werden zusammengetragen und ausgewertet."

Der Flughafen Frankfurt (Archivbild) ist eine wichtige Drehscheibe für die internationale Luftfahrt.
Der Flughafen Frankfurt (Archivbild) ist eine wichtige Drehscheibe für die internationale Luftfahrt.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Titelfoto: Montage: dpa/Boris Roessler, 123RF/Roman Milert

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