Flying Uwe erstes Opfer: Medienwächter greifen jetzt hart durch!

Das wird ihm gar nicht gefallen haben. Über 10.000 Euro Strafe muss er für Schleichwerbung blechen.
Das wird ihm gar nicht gefallen haben. Über 10.000 Euro Strafe muss er für Schleichwerbung blechen.

Hamburg - Darüber, dass sich Youtube-Stars wie Bianca "Bibi" Heinicke in Teufels Küche bringen können, wenn sie Schleichwerbung machen, berichtete Tag24 erst vor kurzem. Bis zu 500.000 Euro Strafe sind möglich. Davon ist YouTuber "Flying Uwe" (30) noch weit entfernt, dennoch muss er jetzt über 10.000 Euro Strafe zahlen.

Nach fragwürdiger Eigen-PR griffen die Medienwächter jetzt gegen ihn durch, weil er sich offenbar nicht an die Vorgaben der Medienanstalt hielt, berichtet die Welt.

Der ehemalige Mister Hamburg habe es „trotz mehrfacher Hinweise der MA HSH unterlassen, drei YouTube-Videos, in denen er Produkte ausgiebig positiv darstellt, im Bewegtbild als Dauerwerbesendung zu kennzeichnen“, heißt es nun seitens der Medienwächter.

Lothar Hay, Vorsitzender des Medienrats der MA HSH, erklärte: "Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Wer professionell auf YouTube oder ähnlichen Plattformen agiert, muss sich auch an die geltenden Werbebestimmungen halten."

Dieses harte Vorgehen könnte erst der Anfang sein. Die Medienwächter aus Hamburg/Schleswig-Holstein haben nämlich im Frühjahr rund 30 weitere YouTuber aus diesen Bundesländern angeschrieben und auf die Werbe- und Sponsoring-Bestimmungen aufmerksam gemacht.

Die 10.500 Euro, die Flying Uwe zahlen muss, sind verhältnismäßig gering, im Vergleich zu der halben Million Euro, die theoretisch als Bußgeld verhängt werden dürfen.


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