Aus der Traum! Monarchs unterliegen im Halbfinale

Für sie ist die Saison beendet: Guillaume Rioux und Donald Russell (v.l.).
Für sie ist die Saison beendet: Guillaume Rioux und Donald Russell (v.l.).

Von Tina Hofmann

Schwäbisch-Hall - Aus der Traum: Statt sich auf das Finale in Berlin zu freuen, ist die Saison für die Dresden Monarchs beendet. Das Team von Trainer John Leijten schied wie im Vorjahr bei den Schwäbisch-Hall Unicorns aus.

Im Schwabenland mussten sich die Königlichen mit 34:41 (0:0/19:14/0:8/15:19) geschlagen geben. Mit enttäuschten Gesichtern schlichen die Spieler vom Feld, der Gegner bejubelte seinen zweiten Finaleinzug in Folge.

Dort treffen die Unicorns nun am 10. Oktober in Berlin auf Titelverteidiger Braunschweig. Das Leijten-Team hatte sich viel vorgenommen, doch in der Offensive gelang im ersten und dritten Viertel viel zu wenig, um sich den Traum von Endspiel zu erfüllen.

Beim 26:28 im vierten Viertel war noch alles möglich, doch die Offensive des Gastgebers präsentierte sich wesentlich stärker und war nun von der eigentlich starken Defensive der Dresdner nicht mehr zu halten.

Trevar Deed vergräbt seinen Kopf unter dem Handtuch.
Trevar Deed vergräbt seinen Kopf unter dem Handtuch.

Die erste Halbzeit war nichts für schwache Nerven. Statt einem Offensivfeuerwerk lieferten sich beide Mannschaften im ersten Viertel eine Abwehrschlacht.

So wurden die ersten 12 Minuten ohne einen einzigen Punkt für eines der Teams beendet. Insgesamt vier Angriffsversuche der Monarchs scheiterten, das nutzten dann schließlich die Gastgeber.

Durch einen Touchdown von Christian Rycraw (18. Minute) gingen die Unicorns zunächst 6:0 in Führung und spielten dann den Spielzug noch einmal aus (Two-Point Conversion), statt zu kicken. Das gelang und somit stand es 0:8.

Das Leijten-Team hatte aber sofort eine Antwort parat und kam per Touchdown von Rioux zum 6:8. Auch die Monarchs nutzten dann die Two-Point Conversion und glichen durch Donald Russell (20. Minute) zum 8:8 aus.

Den nächsten Angriff der Unicorns stoppten die Gäste und gingen durch einen Touchdown von Russell und einer erneuten Two-Point Conversion durch Jan Hilgenfeldt mit 16:8 in Führung.

Ein enttäuschter Trevar Deed.
Ein enttäuschter Trevar Deed.

Doch die hielt überhaupt nicht lange, denn im nächsten Angriffsversuch des Gastgebers entwischte der Monarchs-Defensive der Wide Receiver der Unicorns, Patrick Donahue, der den 75-Yard-Pass seines Mitspielers zum 14:16 (23.) fing.

Allerdings misslang der kommende Versuch, zwei Extrapunkte zu erzielen. Aufgrund eines technischen Fehlers von Bradley Fraser blieb den Monarchs der kommende Touchdown verwehrt, doch drei Sekunden vor der Halbzeit besorgte Hilgenfeldt per Fieldgoal noch das 19:14.

Schwäbisch-Hall kam besser aus der Halbzeit, denn zunächst wurde der Angriffsversuch der Monarchs gestoppt, dann besorgte Felix Brenner das 20:19 aus Sicht des Gastgebers. Donahue erhöhte auf 22:19.

Den Monarchs gelang im dritten Vietel offensiv gar nichts, zu Beginn des vierten Viertels erhöhte Rycraw auf 28:19. Der Kick wurde von den Gästen geblockt.

Die Antwort war jedoch gut, denn Trevar Deed besorgte mit einem Kick-Off-Return das 25:28, Hilgenfeldt den Extrapunkt zum 26:28 (38.).

Dann jedoch die beiden entscheidenden Spielzüge: Zwei Mal konnte sich die Offense der Unicorns stark durchsetzen und erhöhte auf 41:26.

Die Monarchs verkürzten auf 34:41 und hatten dann 20 Sekunden vor Schluss noch mal den Ball, doch den versuchten Pass von Jake Medlock fing der Gegner - damit war der Traum endgültig ausgeträumt.

Fotos: Dehli-News; Lutz Hentschel


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