Fortunas Funkel zu Vertrags-Posse: Vertrauen ist verloren gegangen

Düsseldorf - Für Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel ist durch das Hickhack um seine Vertrags-Verlängerung in der Winterpause ein Stück Vertrauen in die Führungsspitze des Vereins verloren gegangen.

Das Hichhack um seine Vertrags-Verlängerung hat Spuren bei Friedhelm Funkel hinterlassen.
Das Hichhack um seine Vertrags-Verlängerung hat Spuren bei Friedhelm Funkel hinterlassen.  © DPA

Dennoch wolle er das Hin und Her um seinen Vertrag mit dem Bundesligisten Fortuna Düsseldorf schnellstmöglich und endgültig abhaken.

"Das ist Schnee von gestern", sagte der 65-Jährige in der Sky-TV-Sendung "Wontorra - der Fußball-Talk".

Funkel betonte allerdings eben auch, dass es im Zuge der Diskussionen um seine Zukunft bei den Rheinländern zu einem Vertrauensverlust gekommen sei.

"Dieses Vertrauen müssen wir jetzt wieder aufbauen. Ich glaube, dass das in Düsseldorf möglich ist", sagte Funkel. Das aber werde ein bisschen dauern.

Am 11. Januar hatte es zunächst geheißen, Funkels Vertrag mit dem Erstliga-Aufsteiger ende zum 30. Juni 2019 (TAG24 berichtete).

"Das konnte ich nicht nachvollziehen", sagte Funkel dazu am Sonntag. Und es sei für ihn auch nicht akzeptabel gewesen.

Friedhelm Funkel: "Ich habe überhaupt nicht gepokert"

Danach hatten Funkel und der Vorstandsvorsitzende Robert Schäfer erneute Gespräche mit dem Ergebnis aufgenommen, dass der Kontrakt im Fall des Klassenverbleibs bis zum 30. Juni 2020 verlängert wird.

"Ich habe überhaupt nicht gepokert", kommentierte der Coach.

Mit dem 2:1 am Samstag beim FC Augsburg hatte Düsseldorf das vierte Spiel in Serie gewonnen.

Ein weiterer Erfolg am kommenden Sonntag (18.00 Uhr) gegen RB Leipzig wäre ein Erstliga-Rekord für die Fortuna.

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