Havarie auf der Ostsee: Frachter läuft vor Hafeneinfahrt auf Grund

Rostock - Der finnische Frachter "Bore Bank" ist am frühen Donnerstag vor Rostock-Warnemünde manövrierunfähig auf Grund gelaufen.

Der Frachter "Bore Bank" lief vor der Hafeneinfahrt in Rostock auf Grund. Während der Bergung stand er zeitweise quer zur Fahrrinne und behinderte den Verkehr.
Der Frachter "Bore Bank" lief vor der Hafeneinfahrt in Rostock auf Grund. Während der Bergung stand er zeitweise quer zur Fahrrinne und behinderte den Verkehr.  © Stefan Tretropp

Der Kapitän des etwa 140 Meter langen Schiffs meldete gegen 4.30 Uhr einen Ausfall der Ruderanlage, teilte die Wasserschutzpolizei mit.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich der RoRo-Frachter auf seiner Fahrt aus dem finnischen Kotka kurz vorm Ziel und etwa 300 Meter vor Warnemünde.

Manövrierunfähig trieb die "Bore Bank" in Richtung der Ostmole ab und lief außerhalb des Fahrwassers auf Grund.

Zwei Schlepper konnten das Schiff nach etwas einer Stunde freischleppen und zum Liegeplatz im Rostocker Überseehafen bringen.

Der Frachter stand dabei zeitweise quer zur Hafeneinfahrt und behinderte den Schiffsverkehr. Davon sollen auch Ostseefähren betroffen gewesen sein, sie mussten auf offener See warten.

Bei der Havarie gab es keine Verletzten, es traten auch keine Stoffe aus, die die Ostsee verunreinigen könnten.

Wieso die Ruderanlage des 1998 gebauten Schiffs ausfiel, ist unklar. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zwei Schlepper konnten den Frachter befreien und zu einem Liegeplatz schleppen.
Zwei Schlepper konnten den Frachter befreien und zu einem Liegeplatz schleppen.  © dpa/Stefan Tretropp

Titelfoto: Stefan Tretropp

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