Frank-Walter Steinmeier kommt mit seiner "Kaffeetafel" nach Gera

Gera - Beim gemeinsamen Kaffeetrinken will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am kommenden Montag mit Bürgern in Gera über aktuelle Themen und ihre Probleme sprechen.

Frank-Walter Steinmeier hat ein Dutzend Bürger zu dem Treffen eingeladen.
Frank-Walter Steinmeier hat ein Dutzend Bürger zu dem Treffen eingeladen.  © DPA

Dabei soll es etwa um die Folgen des Strukturwandels seit der Wiedervereinigung gehen, aber auch um das politische Klima in der Region, teilte das Bundespräsidialamt mit.

Zu Steinmeiers Kaffeetafel sind gut ein Dutzend Bürger eingeladen, die sich in verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Sport und Kultur engagieren. Ziel sei es, Menschen unterschiedlicher Meinungen an einen Tisch zu bekommen, hieß es.

Seit August 2018 hat Steinmeier an acht verschiedenen Orten seine Kaffeetafel ausgebreitet, um mit Bürgern ins Gespräch zu kommen - zuletzt im sächsischen Pulsnitz, einer AfD-Hochburg in Ostsachsen. Erstmals macht er nun in Thüringen mit dieser Reihe Station.

Gera wurde wegen der Erfahrungen mit dem Strukturwandel ausgewählt. Seit der Wiedervereinigung sind dort die einst prägenden Industrien weggebrochen. Zudem hat die Stadt Tausende Einwohner verloren und belegt mit einer Arbeitslosenquote von zuletzt 8,5 Prozent den vorletzten Platz im Freistaat.

Für das Gespräch wurde ein Café direkt auf dem Markt von Thüringens drittgrößter Stadt ausgewählt. Ein Fokus bei dem Besuch liegt auch auf der Jugend.

So werden am Tisch auch Studenten teilnehmen, die sich im Jugendrat engagieren. Zudem will sich Steinmeier nach dem Kaffeetrinken mit Jugendlichen austauschen, die beim Stadtjugendring und dem Jugendclub C-One aktiv sind.

Titelfoto: DPA

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