Nach Aufregung um Hakenkreuz: Die Stadt reagiert

Umstrittene Verkehrsinsel: Die Bepflanzung in der Mitte erinnert einige Frankenberger an ein Hakenkreuz.
Umstrittene Verkehrsinsel: Die Bepflanzung in der Mitte erinnert einige Frankenberger an ein Hakenkreuz.  © Peter Zschage

Frankenberg - Das "Hakenkreuz" am neuen Kreisverkehr kommt weg! Nach dem TAG24-Bericht hat das Rathaus entschieden, die Mitte der Schlossplatzinsel neu zu bepflanzen.

Seit Donnerstagmittag werkeln nun Bauhofmitarbeiter fleißig am neuen Motiv - einer Blume. "Wir haben die Gestaltung eingehend geprüft", erklärt Bürgermeister Thomas Firmenich (61, CDU). Das "Hakenkreuz" sollte eigentlich ein Schaufelrad darstellen. "Wie es an Wassermühlen üblich ist", so die Verwaltung.

"Das Schaufelrad erinnert an den ehemaligen Verlauf des Klingbaches. Die Gestaltung wurde bislang überaus positiv aufgenommen." Trotzdem kommt das Motiv nun weg - um Missverständnisse zu vermeiden.

Ein Anwohner hatte den Kreisverkehr von oben fotografiert. Schnell machte das Bild im Netz die Runde, viele witzelten über die Hakenkreuz-Ähnlichkeit.

Erst vor zwei Wochen hatte die Stadt den Kreisverkehr nach mehr als einem Jahr Bauzeit freigegeben. Kosten: 2,7 Millionen Euro.

Die Bepflanzung am neuen Kreisverkehr in der Schloßstraße Frankenberg erinnert manche an ein Hakenkreuz, manche an einen Propeller und wiederum andere an ein Dickichtmesser einer Motorsense. Egal, die Stadt hat reagiert und der Bauhhof setzt die Pflanzen.
Die Bepflanzung am neuen Kreisverkehr in der Schloßstraße Frankenberg erinnert manche an ein Hakenkreuz, manche an einen Propeller und wiederum andere an ein Dickichtmesser einer Motorsense. Egal, die Stadt hat reagiert und der Bauhhof setzt die Pflanzen.  © Peter Zschage

Titelfoto: Peter Zschage


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