Warum Aliens diese deutsche Stadt vernichten

Skrupellos schlagen die Außerirdischen in "Rakka" zu. Auch der AfE-Turm wird von ihnen zerstört.
Skrupellos schlagen die Außerirdischen in "Rakka" zu. Auch der AfE-Turm wird von ihnen zerstört.  © YouTube/Screenshot aus Rakka, Oats Studios 2017

Frankfurt - Unheilschwanger umkreisen dunkle Rauchringe den Hochhausturm, dann stürzt das Gebäude in sich zusammen. Außerirdische haben die Erde übernommen – sie wollen die Menschheit vernichten.

Die Szene entstammt dem Kurzfilm "Rakka" (2017) der Oats Studios. Zu sehen ist die düstere Zukunftsvision mit der Alien-erfahrenen Sigourney Weaver in der Hauptrolle auf YouTube (knapp 22 Minuten Länge).

Was in dem Film als Zerstörungswerk übler Außerirdischer dargestellt wird hat aber einen sehr viel profaneren Hintergrund – der allen Frankfurtern und ehemaligen Frankfurter Studenten bestens geläufig ist. Das von den Aliens in die Luft gejagte Hochhaus ist nichts anderes als der AfE-Turm der Frankfurter Goethe Universität, der am 2. Februar 2014 gesprengt wurde.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Mainmetropole ihrer Hochhäuser wegen als Kulisse für Filmproduktionen genutzt wird. Ein prominentes Beispiel ist der Film "Iron Sky" (2012). Alle Szenen des Films, die vorgeblich in New York spielen, wurden in Frankfurt am Main gedreht.

Auf dem Gelände des AfE-Turms, welches die Außerirdischen in "Rakka" so gekonnt von der Bausünde der 1960er Jahre befreien, wird allerdings keine finstere Alien-Festung entstehen.

Wie im Oktober bekannt wurde, soll dort das Hybridhochhaus "140 West" gebaut werden, eine Mischung aus Hotel und Luxuswohnungen (TAG24 berichtete).

Titelfoto: YouTube/Screenshot aus Rakka, Oats Studios 2017


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