"Mut zur Wahrheit"? AfD-Politiker schwänzen Gerichtstermin

"Mut zur Wahrheit" vor Gericht hatten zwei AfD-Aktivisten am Mittwoch nicht (Symbolbild).
"Mut zur Wahrheit" vor Gericht hatten zwei AfD-Aktivisten am Mittwoch nicht (Symbolbild).  © dpa/Arne Dedert, dpa/Daniel Bockwoldt

Frankfurt - Das Amtsgericht verhängte am Mittwoch Ordnungsgelder gegen zwei AfD-Politiker, weil sie einer Vorladung vor das Gericht nicht nachkamen.

Dies berichtet die Bild-Zeitung auf Ihrer Website. Demnach geht es bei dem Prozess um einen Angriff vermummter Randalierer auf einen AfD-Stand in Frankfurt-Rödelheim im Oktober 2015.

Die beiden geladenen AfD-Aktivisten sollten als Zeugen vor Gericht aussagen. Sie hatten aber anscheinend Besseres zu tun.

"Staatsanwalt Alexander Klein beantragt deshalb je 200 Euro Ordnungsgeld (ersatzweise einen Tag Haft) gegen sie und die ebenfalls unentschuldigt ferngebliebenen Polizei-Zeugen", heißt es in dem Bild-Bericht weiter.

Der Prozess soll demnach im September fortgesetzt werden.

Titelfoto: dpa/Arne Dedert, dpa/Daniel Bockwoldt


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