Deshalb bringen zehn Kilo Handgepäck eine junge Frau in den Knast

Frankfurt - Eine 25 Jahre alte Mexikanerin erregte den Verdacht der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen.

Für die junge Frau endete die Reise im Gefängnis (Symbolbild).
Für die junge Frau endete die Reise im Gefängnis (Symbolbild).  © dpa, dpa

Die junge Frau kam bereits am vergangenen Sonntag mit einem Flug von Mexiko-City in Frankfurt an, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Bei der Passkontrolle machte die 25-Jährige "unglaubhafte Angaben zum Verlauf ihrer Reise", dies brachte ihr prompt eine Befragung auf der Polizeiwache ein.

Die Mexikanerin verstrickte sich immer mehr in Widersprüche. "Zu ihrer Geschichte passten weder das mitgeführte Gepäck noch die mitgeführten Geldmittel", erklärte ein Polizeisprecher.

Die Durchsuchung ihres Handgepäcks brachte schließlich die Erklärung für das seltsame Verhalten der Frau: Mehr als zehn Kilo einer unbekannten Substanz verpackt in Tupperdosen wurden entdeckt.

Ein hinzugezogener Zollbeamter stellte schließlich fest, dass die 25-Jährige Crystal Meth ins Land schmuggeln wollte. Die Drogen hätten laut Polizei einen Straßenverkaufswert von rund 850.000 Euro gehabt.

Für die Mexikanerin endete die Reise im Gefängnis: Sie sitzt seit dem in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Titelfoto: dpa, dpa


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