Warnstreik am Flughafen Frankfurt führt zu Flugausfällen

Ein Warnstreik führt am Flughafen Frankfurt zu Verzögerungen und Ausfällen (Symbolbild).
Ein Warnstreik führt am Flughafen Frankfurt zu Verzögerungen und Ausfällen (Symbolbild).  © dpa/Boris Roessler, dpa/Fredrik von Erichsen

Frankfurt - Die Gewerkschaft Verdi hat am Samstag zu einem Warnstreik am Frankfurter Flughafen aufgerufen.

Betroffen waren nach Gewerkschaftsangaben die Frühdienste des Check-In-Dienstleisters Aviation Handling Services (AHS). Ein Sprecher berichtete von mehr als 50 Beteiligten. Grund sind laufende Verhandlungen über die Einführung von Tarifverträgen für die laut Verdi insgesamt rund 250 Beschäftigten am Standort Frankfurt, die das Check-in sowie die Ladeplanung- und Überwachung für mehrere Fluggesellschaften erledigen, darunter Air France/KLM, Delta, Aeroflot und El Al.

Man wolle vor der nächsten Runde am 13. Dezember Druck machen, sagte der Gewerkschaftssprecher. Es sei zu Verzögerungen im Flugverkehr gekommen. Der Warnstreik sollte noch bis 14.30 Uhr andauern, er begann laut Verdi um 6.00 Uhr morgens.

Eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport berichtete von Verspätungen bei 30 Maschinen und jeweils einem ausgefallen Ab- und Anflug. Insgesamt sprach sie von "keinen spürbaren Auswirkungen". Zu rechnen sei im Tagesverlauf mit Flugausfällen bei einigen betroffenen Airlines und mit Verzögerungen im Betriebsablauf aller Airlines, hieß es auf der Fraport-Internetseite.

Der Betreiber empfahl Passagieren, sich vorab auf den Internetseiten ihrer Fluggesellschaften über den Status ihres Fluges zu informieren.

Titelfoto: dpa/Boris Roessler, dpa/Fredrik von Erichsen


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