Hartz-IV-Schwestern zocken Liebhaber via Facebook ab

Die schöne Melissa existierte leider nur auf Facebook (Symbolbild).
Die schöne Melissa existierte leider nur auf Facebook (Symbolbild).  © dpa/Oliver Berg

Frankfurt - Zwei Schwestern, die beide von Hartz IV leben, haben einen gutgläubigen Mann um knapp 3000 Euro gebracht.

Für den Betrug nutzten die beiden Frankfurterinnen ein Fake-Profil auf Facebook, wie Merkurist.de berichtet.

Die Schwestern erfanden demnach die Figur der gut gebauten Blondine Melissa. Das Betrugsopfer, ein 37-jähriger Mann, glaubte an die Existenz der erfundenen Frau und auch daran, dass "Melissa" sich in ihn verliebt habe und eine Beziehung mit ihm führen wolle.

Zwar begegneten die "Liebenden" sich nie real, aber via Chat und Telefon verstanden sie sich hervorragend. Der 37-Jährige überwies regelmäßig Geld an "Melissa" und wurde laut Merkurist auch nicht stutzig, als er das Geld auf den Namen einer anderen Person überweisen musste, angeblich Melissas Cousine.

Erst nachdem er fast 3000 Euro verloren hatte, wurde der Mann misstrauisch. Er erstattete Anzeige und es kam zum Prozess.

Die beiden Schwestern wurden zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt.

Titelfoto: dpa/Oliver Berg


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