Mordversuch? Schwerverletzter mit Stichwunde in Brust gibt Rätsel auf

Als der Rettungswagen eintraf, lief der Verwundete den Sanitätern schon entgegen (Symbolbild).
Als der Rettungswagen eintraf, lief der Verwundete den Sanitätern schon entgegen (Symbolbild).  © DPA/Arne Dedert

Frankfurt - Ob sich dieses blutige Rätsel der Silvesternacht noch einmal auflöst, bleibt abzuwarten.

Die Besatzung eines Rettungswagens staunte nicht schlecht, also sie am frühen Neujahrsmorgen gegen 4 Uhr in der Melchiorstraße in Frankfurt-Höchst ankam. Der Schwerverletzte, wegen dem sie hierher gekommen waren, kam ihnen schon entgegen – und brach dann unmittelbar vor den Sanitätern zusammen.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, wies der Mann eine tiefe Stichwunde in der Brust auf. Er wurde umgehend von den Einsatzkräften erstversorgt und dann auf schnellstem Weg in ein Krankenhaus gebracht. Hier wurde der 30-Jährige notoperiert.

Der Fall gibt der Polizei Rätsel auf. Der Verwundete ist noch nicht vernehmungsfähig. Er hatte den Rettungswagen über sein Mobiltelefon gerufen, wie ein Polizeisprecher gegenüber TAG24 erläuterte.

Es ist darum weder geklärt, wo er sich zum Zeitpunkt der Verwundung aufhielt, noch wie und wodurch ihm die Wunde zugefügt wurde, so der Sprecher weiter.

Die Polizei in Frankfurt sucht aus diesem Grund dringend Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 06975553111 entgegen.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert