Wahnsinns-Summe: Soviel will die Messe Frankfurt 2018 umsetzen

Frankfurt - Die Frankfurter Messegesellschaft peilt für das laufende Geschäftsjahr einen Rekordumsatz in der Größenordnung von bis zu 700 Millionen Euro an.

Zur Verwirklichung des neuen Umsatzrekordes soll auch die voraussichtlich im September fertiggestellte Halle 12 beitragen.
Zur Verwirklichung des neuen Umsatzrekordes soll auch die voraussichtlich im September fertiggestellte Halle 12 beitragen.  © DPA/Arne Dedert

Dabei solle auch der Gewinn wieder steigen, kündigte Messechef Wolfgang Marzin am Dienstag an. Im vergangenen Jahr hatte die Messe den Rekordwert von 669 Millionen Euro erlöst und dabei 41 Millionen Euro verdient, das bislang zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des von der Stadt und dem Land Hessen getragenen Unternehmens.

Die Messegesellschaft hat ihr Geschäft stark internationalisiert und bietet ihre Veranstaltungsformate weltweit an. Für 2018 peilt das Unternehmen an, den Ausstellerrekord von rund 95.000 Firmen aus dem Vorjahr noch einmal zu steigern. Das Netz der Tochtergesellschaften wurde mit zwei Neugründungen in Großbritannien und China auf 30 verdichtet.

Auf dem Heimatgelände in Frankfurt kommt im September zur Autozulieferermesse Automechanika die neue Halle 12 hinzu, kündigte die Gesellschaft an. Gemeinsam mit der Stadt strebe man an, Frankfurt noch stärker als internationalen Kongressstandort zu platzieren. So werde der Rheumatologen-Kongress EULAR 2020 mit rund 15.000 Teilnehmern in Frankfurt stattfinden.

Neben ihren eigenen Veranstaltungen vermietet die Messe ihre Immobilien, zu denen auch die Frankfurter Festhalle gehört, für rund 240 Veranstaltungen im Jahr.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert


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