Als "Bastarde" beschimpft: Staatsanwälte wollen Schwesta Ewa anzeigen

Mal aufreizend und provozierend, mal ganz schlicht, Schwesta Ewa weiß sich zu präsentieren.
Mal aufreizend und provozierend, mal ganz schlicht, Schwesta Ewa weiß sich zu präsentieren.

Frankfurt - Im schlimmsten Fall drohen Schwesta Ewa zwei Jahre Gefängnis – zusätzlich zu ihrer eventuell noch zu verbüßenden Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung und Körperverletzung (TAG24 berichtete).

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt will die Rotlicht-Rapperin wegen Beleidigung anzeigen. Dies berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Diese wird mit folgender Aussage zitiert: "Die Behördenleitung plant eine Anzeige wegen Beleidigung."

Hintergrund ist ein Instagram Live-Video der Frankfurter Rapperin, das auch auf YouTube zu sehen ist. Darin berichtet Schwesta Ewa von Ihrer Zeit in Untersuchungshaft. Ebenso spricht sie von ihrer Angst, dass die gegen sie verhängte (noch nicht komplett verbüßte) Haftstrafe von zweieinhalb auf mehr als vier Jahre erhöht wird.

Die Rapperin sagt wörtlich: "Ich hab Angst, dass ich über vier Jahre noch kriege, weil die Bastarde von Staatsanwaltschaft einfach, weiß ich nicht, die sich darauf aufgeilen."

Diese sprachliche Entgleisung kann der Künstlerin, die in der Vergangenheit auch Prostituierte für sich arbeiten ließ, nun zum Verhängnis werden. Ein Verfahren wegen Beleidigung kann mit einer Geldstrafe oder bis zu zwei Jahren Haft enden.


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