Skandal bei der Bundeswehr! Oberleutnant als Terror-Verdächtiger verhaftet

Wollte der Oberleutnant Straftaten begehen, diese dann Flüchtlingen in die Schuhe schieben.
Wollte der Oberleutnant Straftaten begehen, diese dann Flüchtlingen in die Schuhe schieben.  © DPA

Frankfurt - Am Mittwoch klickten die Handschellen! Ein Oberleutnant der Bundeswehr sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Vorwürfe gegen den Soldaten sind hart: Er soll sich illegal eine Waffe besorgt und einen Terrorakt geplant haben, berichtet die WELT.

Demnach habe sich der Mann Ende 2015 als Flüchtling registriert. Er gab an, aus Syrien zu kommen. Dass er gar kein Arabisch sprach, bemerkten die Ämter nicht. Unglaublich: 2016 wurde sein "Asylantrag" sogar genehmigt

Anschließend habe sich der Oberleutnant eine Pistole Kaliber 7,65 mm besorgt. Mit dieser Waffe wollte der Mann anschließend verreisen. Auf dem Flughafen Wien wurde sie allerdings von Kontrolleuren entdeckt.

Der Militärische Abschirmdienst und die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelten, durchsuchten die Wohnung des Soldaten und verhafteten den Mann am Mittwoch (26. April). Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Bleibt die Frage, was der Mann vor hatte. Die Ermittler vermuten, dass er mit der Waffe terroristische Straftaten begehen wollte, um sie anschließend Flüchtlingen in die Schuhe zu schieben. Schließlich wären am Ende die Fingerabdrücke auf der Waffe identisch mit denen, die er unter falscher Identität als Asylbewerber abgegeben hatte.

Laut Welt war der Mann zuvor nicht im rechtsextremen Spektrum aufgefallen.

Update, 10.32 Uhr: Offenbar gibt es einen zweiten Verdächtigen. Bei ihm soll es sich um einen Studenten aus Offenbach handeln, der ebenfalls festgenommen wurde. Ihm kam man auf die Schliche, als die Sprachnachrichten auf dem Handy des Soldaten ausgewertet wurden. In der Wohnung des Studenten fanden die Beamten dann Waffen und Sprengstoff.


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