Bomben-Entschärfung: Diese Bahnen und Busse fahren nicht

Am Sonntag werden fast alle U-Bahn-Linien in Frankfurt nur eingeschränkt fahren.
Am Sonntag werden fast alle U-Bahn-Linien in Frankfurt nur eingeschränkt fahren.  © dpa/Karsten Fuchs

Frankfurt - Die Entschärfung einer tonnenschweren Fliegerbombe im Westend und die damit einhergehende Evakuierung wird am Sonntag zu massiven Einschränkungen im U-Bahn- und Busverkehr führen.

Wie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) mitteilt, werden insbesondere die U-Bahnen der sogenannten Innenstadt-Linien betroffen sein.

Die Linien U1, U2, U3 und U8 verkehren von 08 Uhr an bis voraussichtlich 20 Uhr nicht zwischen den Stationen Südbahnhof und Hügelstraße. Die Linien U1 und U2 fahren während dieser Zeit nur bis Hügelstraße, die Linien U3 und U8 sogar nur bis zur Station Heddernheim.

Die Linie U4 wird nicht zwischen den Stationen Festhalle und Bockenheimer Warte verkehren, die Linie U5 nicht zwischen den Stationen "Marbachweg / Sozialzentrum" und Konstablerwache.

Die Linien U6 und U7 können wegen der Bombenentschärfung nicht zwischen Industriehof und Konstablerwache fahren. Lediglich die Linie U9 verkehrt planmäßig.

Hinzu kommen fünf Buslinien, die am Sonntag nicht fahren werden. Betroffen sind die Linien 32 (Ostbahnhof – Miquel- / Adickesallee – Westbahnhof), 34 (Gallus Mönchhofstraße – Bornheim Mitte), 36 (Westbahnhof – Konstablerwache – Sachsenhausen Hainer Weg), 64 (Ginnheim – Miquel- / Adickesallee – Hauptbahnhof) sowie die Linie 75 (Bockenheimer Warte – Uni-Campus Westend – Bockenheimer Warte).

Die S-Bahnen werden während der Bomben-Entschärfung voraussichtlich ungehindert fahren. Bei den Straßenbahnen wird lediglich die Linie 16 betroffen sein. Von Oberrad kommend wird sie während der Sperrung ab der Haltestelle "Adalbert- / Schloßstraße" zum Westbahnhof umgeleitet werden.

Die Entschärfung der Luftmine, die auf einer Baustelle auf dem Uni-Campus Westend gefunden wurde, wird auch für zahlreiche Bewohner des Westends zu großen Einschränkungen führen.

Mindestens 60.000 Anwohner müssen ihre Wohnungen verlassen (TAG24 berichtete).

Titelfoto: dpa/Karsten Fuchs


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