Brandstiftung in Frankfurt: Sollte ein fünfstöckiges Wohnhaus brennen?

Frankfurt - Wäre der Feuerteufel mit seinem Anschlag erfolgreich gewesen, hätte daraus ein furchtbares Drama erwachsen können.

Das Feuer wurde offensichtlich mit Brandbeschleuniger gelegt (Symbolbild).
Das Feuer wurde offensichtlich mit Brandbeschleuniger gelegt (Symbolbild).  © dpa/Daniel Bockwoldt

Feuerwehr und Polizei rückten in der Nacht zu Dienstag zu einem Einsatz in Frankfurt-Bockenheim aus. Eine Nachbarin hatte die Einsatzkräfte gegen 3.30 Uhr alarmiert, weil starker Qualm aus einem Haus in der Falkstraße drang.

Für die Anwohner des fünfstöckigen Wohnhauses bestand zum Glück keine unmittelbare Gefahr. Sie konnten alle in ihren Wohnungen bleiben, wie das Polizeipräsidium Frankfurt am Dienstag mitteilte.

"Nach ersten Feststellungen kam es lediglich im unteren Bereich des Treppenhauses zu einer kurzen Verpuffung", sagte ein Sprecher. Was jedoch Grund zur Besorgnis gibt: Das Feuer wurde offensichtlich gelegt!

Die Flammen im Treppenhaus gingen auf "ausgebrachten Brandbeschleuniger" zurück!

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen "versuchter schwerer Brandstiftung" aufgenommen. Zeugen sollen sich unter der Telefonnummer 06975553111 bei den Beamten melden.

Immer wieder Brandstiftung in Frankfurt

Brandstiftung kommt in der Mainmetropole Frankfurt immer wieder vor.

Der spektakuläre Brand des Goetheturms im Frankfurter Stadtwald ist noch immer nicht aufgeklärt. Auf die Ergreifung des Feuerteufels wurde im November 2018 sogar eine Belohnung ausgesetzt (TAG24 berichtete).

Ebenso gab es über einen längeren Zeitraum hinweg eine regelrechte Serie brennender Autos.

Erst vor kurzem beschädigte ein Feuer die Liebigschule in Frankfurt-Praunheim (TAG24 berichtete).

Titelfoto: dpa/Daniel Bockwoldt

Mehr zum Thema Feuerwehreinsätze:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0