Es ist ein Mädchen! Doch Schwesta Ewa hat noch eine weitere Botschaft

Frankfurt/Düsseldorf - Nun ist es raus: Skandal-Rapperin Schwesta Ewa (34) erwartet ein Mädchen! In einem Instagram-Post verkündete die werdende Mutter die frohe Botschaft – passend in pinker Unterwäsche und mit pink lackierten Nägeln.

Stolz präsentiert sich die werdende Mutter vor der Kamera.
Stolz präsentiert sich die werdende Mutter vor der Kamera.

Dabei wird durch den Hintergund schnell klar: Die Ex-Frankfurterin war bereits für ihren Nachwuchs dick shoppen. Mäntelchen und Jäckchen in Rosa und Weiß reihen sich auf einer Kleiderstange aneinander.

Bereits am Samstag konnten Fans miterleben, wie die Bald-Mama in einem Fachgeschäft für Babyausstattung ihre Runden drehte. Dabei fielen ihre Blicke auf Babybetten, Plastik-Badewannen und Babyschalen (TAG24 berichtete). Offenbar hat sich die Rapperin dann auch noch in die Klamottenabteilung verirrt...

Doch die Tatsache, dass sie eine Tochter erwartet, scheint bei Schwesta Ewa so einige Gedanken in Gang gebracht zu haben. "Mir macht es ehrlich gesagt Angst, wenn ich daran denke, dass mein Herz nur im entferntesten so wird wie ich... Amok laufe ich dann...", so die Worte der Rotlicht-Rapperin, die selbst eine wilde Vergangenheit aufzuweisen hat.

Bereits mit 16 Jahren arbeitete Schwesta Ewas als Prostituierte

Schwesta Ewa am 8. Juni 2017 beim Prozessauftakt im Frankfurter Landgericht.
Schwesta Ewa am 8. Juni 2017 beim Prozessauftakt im Frankfurter Landgericht.  © DPA

Mit 16 Jahren begann Ewa Malanda, wie sie mit richtigem Namen heißt, als Prostituierte zu arbeiten. Im Rotlichtmilieu kam sie mit Drogen in Kontakt, wurde Crack-abhängig (TAG24 berichtete). 2012 rappt sie zum ersten Mal, 2015 wird ihr erstes Album mit dem Titel "Kurwa" veröffentlicht. Es landet auf Platz 11 der deutschen Albumcharts.

Dann der große Skandal: 2016 stürmt das SEK ihr Hotelzimmer, nimmt sie fest. Ihr wird vorgeworfen weibliche Fans zur Prostitution gezwungen zu haben. Dazu bestand der Verdacht auf Körperverletzung und Steuerhinterziehung.

Die Rapperin kommt in Untersuchungshaft, sitzt für acht Monate in der JVA Frankfurt-Preungesheim. Am 20. Juni 2017 wird sie wegen 35-facher Körperverletzung, Steuerhinterziehung und sexueller Verführung Minderjähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt.

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Sowohl die Sängerin als auch die Staatsanwaltschaft legten gegen das Urteil Revision ein. Der Fall muss nun vor dem Bundesgerichtshof erneut verhandelt werden, die Rapperin ist vorerst auf freiem Fuß.

Trotz dem ganzen Ärger mit der deutschen Justiz veröffentlich die 34-Jährige am 1. Juni 2018 ihr zweites Album "Aywa" in dem sie unter anderem ihre Zeit in U-Haft thematisiert.

Das sich bei all den dramatischen Erlebnissen Schwesta Ewa nun wünscht, dass bei ihrem Sproß der "Apfel ganz weit weit weg vom Stamm fällt", ist da nicht weiter verwunderlich. Zumindest nimmt sie's mit Humor.

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