Polizei zieht erste Bilanz: So gefährlich sind die E-Scooter in Frankfurt

Frankfurt am Main - Mehrere Unfälle hat die Polizei in den ersten Wochen mit E-Scooter-Verkehr in Frankfurt registriert.

Die Polizei in Frankfurt will die weitere Entwicklung beim E-Scooter-Verkehr beobachten (Symbolbild).
Die Polizei in Frankfurt will die weitere Entwicklung beim E-Scooter-Verkehr beobachten (Symbolbild).  © dpa/Frank Rumpenhorst/Roland Weihrauch (Montage)

In einem Fall sei ein Fußgänger angefahren worden, der Benutzer des E-Tretrollers habe Fahrerflucht begangen, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums.

Insgesamt handele es sich um eine einstellige Zahl von Unfällen. Die Polizei plane gezielte Kontrollen der Tretroller, derzeit habe man im Rahmen der normalen Polizeiarbeit ein Auge auf sie.

Während einer Fahrradkontrolle sei beispielsweise ein E-Scooter verbotenerweise auf dem Bürgersteig auf die Beamten zugefahren. Als die Polizisten den Roller anhielten und untersuchten, stellten sie fest, dass er zudem statt den erlaubten 20 bis 30 Stundenkilometer schnell unterwegs sein konnte.

Der Scooter sei beschlagnahmt worden, ebenso wie auch einige weitere elektrische Tretroller, bei denen die Bremsen nicht korrekt funktionierten oder kein Versicherungsschutz bestand, sagte die Sprecherin.

E-Scooter in Frankfurt: Polizei wartet weitere Entwicklung ab

Die weitere Entwicklung müsse man abwarten, sagte die Sprecherin. "Wenn jeder etwas Rücksicht nimmt, sollte es eigentlich gehen."

In Frankfurt sind seit 22. Juni E-Tretroller im Verleih erhältlich. Inzwischen bieten zwei Unternehmen den Service an (TAG24 berichtete).

Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst/Roland Weihrauch (Montage)

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