Eklat auf der Buchmesse! Rechte Gewalt bei "Junge Freiheit"-Lesung?

Das Foto von Achim Bergmann zeigt, dass er Blessuren im Gesicht davongetragen hat.
Das Foto von Achim Bergmann zeigt, dass er Blessuren im Gesicht davongetragen hat.

Frankfurt - Am Freitag kam es auf der Frankfurter Buchmesse zu einem Eklat. Wie die Frankfurter Neue Presse (FNP) berichtet, wurde ein mutmaßlich rechter Schläger bei einer Lesung am Stand der Zeitung "Junge Freiheit" gewalttätig.

Laut FNP ereignete sich der Vorfall gegen 12.30 Uhr. Der Verleger Achim Bergmann (74, Trikont-Verlag) ging demnach zu diesem Zeitpunkt zusammen mit seiner Lebensgefährtin Eva Mair-Holmes an dem Stand der "Jungen Freiheit" vorbei.

Dort stellte gerade ein Autor sein Buch vor und hetzte gegen Ausländer und die 68er-Bewegung, wie die FNP schreibt. Daraufhin habe Achim Bergmann angeblich so etwas wie "Ach, halte die Klappe, du weißt gar nichts!" in Richtung der Bühne gerufen.

Danach eskalierte die Situation!

Ein Besucher der Lesung stand auf und schlug Bergmann unvermittelt ins Gesicht. Danach setzte sich der Schläger seelenruhig wieder hin.

Auf Facebook schildert Eva Mair-Holmes den Vorfall ebenfalls:

"so also diskutiert die neue rechte. auf der buchmesse. eine lesung beim verlag junge freiheit. ein 74jähriger labelchef und verleger läuft zufällig vorbei und hört plötzlich übelste rechte rethorik. natürlich hat er dazu was zu sagen. er hat was zu rufen und das tut er. und plötzlich trifft ihn von rechts ein heftigster haken. präzise aufs kinn und mitten ins gesicht."

Der Facebook-Post von Frau Mair-Holmes fand in dem sozialen Netzwerk regen Anklang. Er wurde über 100 Mal geteilt und von zahlreichen Nutzern kommentiert.


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