Es geht wieder los: Eintracht-Spieler und die Fans heiß auf Europa-Party Teil zwei

Frankfurt am Main - Eigentlich gab es nur einen Bundesligisten, dessen Spieler und Fans den europäischen Wettbewerb in der vergangenen Saison so richtig genießen konnten: Eintracht Frankfurt. In der kommenden Spielzeit soll sich das nun wiederholen - sowohl sportlich als auch atmosphärisch.

Die Frankfurter Spieler Evan Ndicka (l-r), Filip Kostic, Dejan Joveljic, Timothy Chandler, Jan Zimmermann bedanken sich beim Publikum für die tolle Stimmung.
Die Frankfurter Spieler Evan Ndicka (l-r), Filip Kostic, Dejan Joveljic, Timothy Chandler, Jan Zimmermann bedanken sich beim Publikum für die tolle Stimmung.  © DPA

Nach einem lockeren Abschluss-Training in der Bergidylle des Trainingslagers im österreichischen Windischgargsten düsten die Saison-Frühstarter von der Eintracht voller Vorfreude in die Heimat.

Vor ausverkauftem Haus wollen die Hessen im Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League gegen den FC Flora Tallinn am Donnerstag (20.30 Uhr/Nitro) den ersten Schritt in Richtung Gruppenphase machen. "Dort wollen wir unbedingt hin", betonte Trainer Adi Hütter (49).

Obwohl der Gegner aus Estland nicht gerade zu den feinsten Adressen im europäischen Fußball gehört, werden 48.000 Fans in die Frankfurter Arena strömen und wie beim überraschenden Triumphzug im Vorjahr für Gänsehaut-Atmosphäre sorgen.

"Unser diesjähriger Europapokal-Weg fängt damit erst richtig an. Wir freuen uns sehr auf das Spiel", sagte Defensivmann Gelson Fernandes (32).

Der Schweizer war in der Vorwoche Vater geworden und hatte deshalb beim 2:1-Sieg im Hinspiel, den Lucas Torro (25) und Neuzugang Dejan Joveljic (19) herausschossen, gefehlt. Ebenfalls zur Verfügung steht Abwehrspieler Simon Falette (27), der wegen seiner Teilnahme am Afrika-Cup später ins Training eingestiegen war.

Nächste Runde der Qualifikation schon fest im Blick

Eintrachts Lucas Torro (r.) im Zweikampf mi Konstantin Vassiljev (l.): Der Spanier schoss im Hinspiel das zwischenzeitliche 0:1 für die SGE.
Eintrachts Lucas Torro (r.) im Zweikampf mi Konstantin Vassiljev (l.): Der Spanier schoss im Hinspiel das zwischenzeitliche 0:1 für die SGE.  © DPA

Auch wenn die Eintracht durch die Millionen-Transfers von Luka Jovic (21, Real Madrid) und Sébastien Haller (24, West Ham United) viel an Offensivpower verloren hat, steht ihr nach dem Erfolg in Tallinn die Tür zur nächsten Runde weit offen.

Dort würde mit dem Sieger des Duells FC Vaduz gegen FC Fehérvar - das Hinspiel gewannen die Ungarn mit 1:0 - ebenfalls eine machbare Aufgabe auf den Halbfinalisten der Vorsaison warten.

"Ziel ist für uns, die nächste Runde zu erreichen. Egal gegen wen", sagte Mittelfeldspieler Mijat Gacinovic (24). "Das, was wir vergangene Saison erlebt haben, ist für uns natürlich eine große Motivation." Das gilt auch für Hütter, der für seine ausgezeichnete Arbeit im ersten Jahr als Eintracht-Trainer vom Verein nach Informationen der "Sport-Bild" eine kräftige Gehaltserhöhung erhalten hat.

Die ohnehin gute Laune bei Coach und Team im Trainingslager in Windischgarsten hat sich in den vergangenen Tagen durch positive Nachrichten vom Transfermarkt noch verbessert. Denn mit Sebastian Rode und Martin Hinteregger, der am Mittwoch zum Medizincheck in Frankfurt weilte, werden zwei ausgeliehene Leistungsträger der vergangenen Rückrunde auch künftig für die Hessen spielen. Gegen Tallinn werden beide allerdings noch nicht dabei sein.

Dafür kann Hütter wohl auf Offensivmann Ante Rebic (25) zurückgreifen. Der kroatische Vize-Weltmeister, der das Training am Dienstag wegen Rückenproblemen abbrechen musste (TAG24 berichtete), absolvierte die letzte Übungseinheit vor dem Spiel am Mittwochvormittag in vollem Umfang. Die Frankfurter Europa-Party kann also starten.

Mehr zum Thema Eintracht Frankfurt:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0