Lage unter Kontrolle! Feuerwehr gibt Entwarnung nach Chemieunfall in Frankfurt

Frankfurt - Im Industriepark im Frankfurter Stadtteil Griesheim ist es am Dienstagmorgen zu einem Chemieunfall gekommen.

Vorsorglich wurden die Warnsignale ausgelöst (Symbolbild)
Vorsorglich wurden die Warnsignale ausgelöst (Symbolbild)  © DPA

In Griesheim und dem angrenzenden Stadtteil Nied wurden vorsorglich Warnsirenen ausgelöst, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte.

Die Bewohner werden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten und sich nicht im Freien aufzuhalten.

Dies sei ein Standardverfahren, erklärte der Sprecher weiter. Wie die Feuerwehr über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, wurden die beiden Stadtteile zunächst für den Verkehr gesperrt. Auch der öffentliche Nahverkehr ist betroffen.

Die Werksfeuerwehren Griesheim und Höchst sowie die Frankfurter Feuerwehr waren vor Ort, um den ausgetretenen Stoff mit Wasser zu bekämpfen.

Update, 6.19 Uhr: Ausgetretene Gefahrstoffe sind giftige und ätzende Salzsäuredämpfe

Wie die Feuerwehr auf ihrer Website mitteilt, handelt es sich bei den ausgetretenen Gefahrstoffen um Salzsäuredämpfe. Das betroffene Unternehmen Weylchem Griesheim GmbH betonte, dass Salzsäuredämpfe beim Einatmen giftig sind und in höherer Konzentration zu Verätzungen der Haut sowie zu Augenschäden führen können.

Die Salzsäuredämpfe entwichen aus einem Container auf dem Industriegelände.

Update, 6.40 Uhr: Warnung besteht weiterhin

Noch immer warnt die Feuerwehr Anwohner aus den Stadtteilen Griesheim und Nied Fenster und Türen geschlossen zu halten.

In den betroffenen Bereichen ertönten erneut die Sirenen.

Update, 7.12 Uhr: Gefahr für Bevölkerung im Warnbereich laut Feuerwehr nicht ausgeschlossen

Die Feuerwehr hält die Anwohner im Warnbereich weiterhin an, sich nicht im Freien zu bewegen. Entgegen anders lautenden Meldungen, sei eine Gefahr für die Bevölkerung nicht ausgeschlossen.

Vorher hatten verschiedene Medien berichtet, dass keine Gefahr für die Anwohner bestehe.

Update, 8.02 Uhr: Gefahrstoffaustritt wurde gestoppt

Die Einsatzkräfte konnten erfolgreich den Gefahrstoffaustritt stoppen. Die Warnung für Nied und Griesheim wurde aufgehoben.

Anwohner können wieder Türen und Fenster öffnen sowie ihre Wohnungen und Häuser verlassen.

Auf dieser Karte ist der betroffenen Bereich rot gekennzeichnet.
Auf dieser Karte ist der betroffenen Bereich rot gekennzeichnet.  © Screenshot Twitter Feuerwehr Frankfurt
Wie die Feuerwehr auf ihrer Website mitteilte, handelt es sich bei dem ausgetretenen Gefahrstoffen um Salszsäuredämpfe.
Wie die Feuerwehr auf ihrer Website mitteilte, handelt es sich bei dem ausgetretenen Gefahrstoffen um Salszsäuredämpfe.  © Screenshot Website Feuerwehr Frankfurt

Titelfoto: DPA

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