Immobilienwahnsinn in Frankfurt: 20.000 Euro pro Quadratmeter

Die Preise steigen und steigen. Ein Ende ist nicht in Sicht. (Symbolbild)
Die Preise steigen und steigen. Ein Ende ist nicht in Sicht. (Symbolbild)  © 123RF/luchschen

Frankfurt - Dass Frankfurt ein teures Pflaster ist, hinterfragt wohl niemand mehr. Seit rund zehn Jahren haben sich die Wohnungspreise in so manch einem Frankfurter Stadtteil verdoppelt - wenn nicht sogar verdreifacht.

Und der Wahnsinn nimmt kein Ende: Am Börsenplatz wurde dieses Jahr eine Penthouse-Wohnung für 22.000 Euro pro Quadratmeter verkauft. Ein Ende der stetig steigenden Preise ist nicht in Sicht.

Nach Angaben des Beratungsunternehmens Bulwiengesa sind die Preise für Eigentumswohnungen in Frankfurt seit 2007 um ganze 70 Prozent gestiegen. Besonders die Frankfurter Altstadt ist von dem enormen Anstieg der Quadratmeterpreise betroffen. Um satte 192 Prozent ist hier der Preis gestiegen, das sind im Schnitt rund 5800 Euro pro Quadratmeter. An zweiter Stelle steht das Gutleuteviertel mit einer Steigung von 156 Prozent und 5308 Euro pro Quadratmeter .

Extremwerte, wie die Penthouse-Wohnung für 22.000 Euro, sind zwar immer noch die Ausnahme - doch in diesem Jahr wurden immerhin 22 Wohnungen in der Preisklasse zwischen 10.000 Euro und 22.000 Euro pro Quadratmeter verkauft.

"Immer mehr Frankfurter können sich die Preise nicht mehr leisten", berichtet David Dehn von Immoconcept der fnp. Offenbach wäre demnach eine Alternative, die viele für den Kauf einer Eigentumswohnung in Erwägung ziehen. Zwar wird auch Offenbach immer teurer, doch noch sind die dortigen Quadratmeterpreise weit von den Frankfurter Verhältnissen entfernt.


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