Schüsse, Panik und Verletzte am Frankfurter Flughafen: Was war da los?

Frankfurt - Nach einer großen Anti-Terror-Übung am Frankfurter Flughafen hat die Bundespolizei ein positives Fazit gezogen.

Schwer bewaffnete Einsatzkräfte stürmen das Terminal.
Schwer bewaffnete Einsatzkräfte stürmen das Terminal.  © Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main

"Die Übung hat gezeigt, dass unsere bestehenden Sicherheitskonzepte grundsätzlich funktionieren", sagte ein Sprecher der Bundespolizei nach der mehrstündigen Übung in der Nacht zum Donnerstag.

In den nächsten Wochen solle der Probelauf anhand von Filmaufnahmen ausführlich analysiert werden, um herauszufinden, wo mögliche Schwachstellen lagen und wie sich die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden noch verbessern lässt.

Bei der Übung spielten rund 1000 Beteiligte von Bundespolizei, Landespolizei und Zoll unter anderem ein Szenario durch, bei dem mehrere Angreifer im Bereich des Terminals auf Passagiere schossen.

Diese wurden von mehreren hunderten beteiligten Polizeianwärtern gemimt. Um die Situation möglichst realistisch erscheinen zu lassen, schminkte man einigen der Beteiligten sogar schwere Verletzungen auf.

Im vergangenen Jahr hatten rund 700 Einsatzkräfte an einer ähnlichen mehrstündigen Großübung am Frankfurter Hauptbahnhof teilgenommen.

Bundesweit gab es nach Angaben der Bundespolizei bisher an sieben Bahnhöfen sowie am Flughafen Köln/Bonn ähnliche Übungen.

Panik: Passagiere flüchten vor dem nahenden Unheil.
Panik: Passagiere flüchten vor dem nahenden Unheil.  © Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main
Auf dem Boden liegen überall Verletzte.
Auf dem Boden liegen überall Verletzte.  © Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main
Festnahme: Ein mutmaßlicher Terrorist wird festgenommen.
Festnahme: Ein mutmaßlicher Terrorist wird festgenommen.  © Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main

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