Bau von Terminal 3 in Frankfurt beginnt begleitet von Protesten

Frankfurt am Main - Begleitet von Protesten wird am Montag (10.30 Uhr) am Frankfurter Flughafen der Grundstein für das dritte Passagier-Terminal gelegt.

So soll die Halle des Terminals nach der Fertigstellung aussehen.
So soll die Halle des Terminals nach der Fertigstellung aussehen.  © DPA

Während der Betreiber Fraport bei einer offiziellen Zeremonie an der Baustelle zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik empfängt, wollen Ausbaugegner im bestehenden Terminal 1 eine Mahnwache abhalten.

Sie befürchten zusätzliche Belastungen der Region durch Abgase und Lärm.

Mit einem Grabstein wollen die Bürgerinitiativen den hessischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) an frühere Aussagen gegen das Terminal erinnern.

Der Politiker bleibt dem Festakt nach Angaben seines Ministeriums fern und besucht stattdessen ein Richtfest für ein Wohngebäude in Frankfurt. Am Flughafen wird Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) als Vertreter des Landes erwartet.

Mit dem neuen Terminal im Süden des bestehenden Flughafens will Fraport die ständig wachsenden Passagierzahlen bewältigen.

Die beiden bestehenden Terminals am größten deutschen Flughafen haben mit rund 70 Millionen Fluggästen pro Jahr die Grenzen ihrer Belastbarkeit erreicht. Mit dem neuen Gebäude sollen im Endausbau bis zu 25 Millionen weitere Passagiere abgefertigt werden können.

Ein erster Teilabschnitt soll im Jahr 2021 ans Netz gehen. Fraport will 3,5 bis 4 Milliarden Euro investieren.

Ein Teil von Terminal 3 soll voraussichtlich 2021 ans Netz gehen.
Ein Teil von Terminal 3 soll voraussichtlich 2021 ans Netz gehen.  © DPA

Mehr zum Thema Frankfurt am Main:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0