Zöllner finden 30 Kilo von seltener Droge im Reisegepäck

Frankfurt am Main - Am Frankfurter Flughafen haben Zöllner und Bundespolizisten insgesamt 30 Kilogramm der Kau-Droge Khat beschlagnahmt.

In Teilen Afrikas wird die Khat-Pflanze traditionell wegen ihrer leicht aufputschenden Wirkung gekaut.
In Teilen Afrikas wird die Khat-Pflanze traditionell wegen ihrer leicht aufputschenden Wirkung gekaut.  © Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main

Ein aus Uganda kommender 30-jähriger US-Amerikaner hatte sich am Sonntag bei der Einreise-Überprüfung am Frankfurter Flughafen in Widersprüche verwickelt.

Wegen der unklaren Reise-Absichten wurden der Mann und sein Gepäck vom Zoll dann genauer untersucht. Dabei konnten etwa 12 Kilogramm frische und 18 Kilogramm getrocknete Khat-Pflanzen in zwei Koffern entdeckt werden.

Daraufhin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Die Khat-Pflanzen, die nach Aussage des US-Amerikaners einer unbekannten Kontaktperson übergeben werden sollten, wurde sichergestellt.

Darüber hinaus wurde dem Tatverdächtigen die Einreise verweigert und er wurde am 2. Dezember 2019 in die Vereinigten Staaten zurückgewiesen.

Khat ist in Deutschland nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten, in Teilen Afrikas wird die Pflanze traditionell wegen ihrer leicht aufputschenden Wirkung gekaut. Der Schwarzmarktpreis ist nach Angaben eines Polizeisprechers vergleichsweise niedrig.

Der Mann hatte sich bei seinen Angaben über die Reise-Absichten beim Zoll in Widersprüche verwickelt (Archivbild).
Der Mann hatte sich bei seinen Angaben über die Reise-Absichten beim Zoll in Widersprüche verwickelt (Archivbild).  © dpa/Frank Rumpenhorst

Titelfoto: Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main

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