Nach tödlicher Gleis-Attacke in Frankfurt: Mehr als 100.000 Euro Spenden

Frankfurt am Main - Nach der Gleis-Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof sind für die Familie des getöteten Jungen Spenden von mehr als 100.000 Euro eingegangen.

Am Tatort im Frankfurter Hauptbahnhof wurden nach der Attacke unzählige Blumen, Kerzen und Kuscheltiere niedergelegt.
Am Tatort im Frankfurter Hauptbahnhof wurden nach der Attacke unzählige Blumen, Kerzen und Kuscheltiere niedergelegt.  © Arne Dedert/dpa

Das ging am Mittwoch aus der Online-Spendenkampagne hervor, die ein dreifacher Vater aus Frankfurt nach der Tat gestartet hatte (TAG24 berichtete).

Anfang letzter Woche waren ein Achtjähriger und dessen Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen worden. Der Junge starb noch im Gleisbett, seine Mutter konnte sich in letzter Sekunde retten und wurde verletzt (TAG24 berichtete).

Der Tatverdächtige, ein Eritreer, der seit 2006 in der Schweiz lebte, sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.

Einem Bericht zufolge leidet er an Verfolgungswahn. Ein Sachverständiger soll ein psychologisches Gutachten zu dem 40-Jährigen erstellen (TAG24 berichtete).

Die Attacke am Hauptbahnhof Frankfurt hatte großes Aufsehen erregt.

Nicht zuletzt auch deswegen, da es von einigen Seiten den Versuch gab, die Tat politisch zu instrumentalisieren.

Das Foto vom 30. Juli zeigt den Tatverdächtigen, der an diesem Tag einem Haftrichter vorgeführt wurde.
Das Foto vom 30. Juli zeigt den Tatverdächtigen, der an diesem Tag einem Haftrichter vorgeführt wurde.  © Christoph Reichwein/dpa

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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