FSV Frankfurt: Ohne Träume in der Regionalliga überleben

Regionalliga Südwest: Ende Juli startet die Saison 2017/18.
Regionalliga Südwest: Ende Juli startet die Saison 2017/18.  © dpa/Carmen Jaspersen

Frankfurt – Einst war der FSV in der zweiten Fußball-Bundesliga etabliert. Nun, nach zwei Abstiegen in Folge und einer Insolvenz, hat die Mannschaft nur noch ein Ziel: In der Regionalliga Südwest Stabilität finden.

Am 30. Juli geht das Abenteuer Regionalliga für die Frankfurter los: Dann treffen die Spieler vom Bornheimer Hang auf Mit-Absteiger FSV Mainz 05 II. Die Ziele der Frankfurter für die Saison 2017/18 sind dabei recht bescheiden: "Wir wollen einen weiteren Abstieg verhindern, das hat Priorität", erklärte Präsident Michael Görner gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Ihm geht es vor allem um Stabilisierung.

Auch Trainer Alexander Conrad sieht die Lage ziemlich nüchtern: "Der FSV muss sich von allen Träumen verabschieden", womit er auf mögliche Fantasien von einem Durchmarsch zurück in die 3. Liga anspielt.

Die Verantwortlichen wollen einen Neustart, soviel ist klar. Aktuell werden T-Shirts mit dem Slogan "RESTART FSV" verteilt. Auch die Neuaufstellung der Mannschaft soll diesem Ziel dienen. Zuletzt wurden gleich sechs neue Spieler verpflichtet, wie Kicker.de berichtet – und die Transferperiode geht noch bis zum 31. August. Große Sprünge können die Frankfurter allerdings nicht machen.

Am 11. April hatten sie offiziell einen Antrag auf Insolvenz eingereicht, rund drei Millionen Euro Schulden müssen geschultert werden. Es bleibt abzuwarten, ob der "RESTART" unter diesen Vorzeichen gelingt.

Titelfoto: dpa/Carmen Jaspersen, FSV Frankfurt


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