Nach G20-Krawallen: Vier Personen im Raum Frankfurt verhaftet

Frankfurt/Hamburg - Wegen angeblicher Beteiligung an schweren Ausschreitungen bei den G20-Protesten in Hamburg im vergangen Jahr wurden vier Personen im Raum Frankfurt verhaftet.

Bei den G20-Protesten in Hamburg kam es zu schweren Ausschreitungen.
Bei den G20-Protesten in Hamburg kam es zu schweren Ausschreitungen.  © dpa/Markus Scholz

Bundesweit seien insgesamt sechs Haftbefehle vollstreckt worden, vier davon im Umfeld der Mainmetropole, berichtet Tagesschau.de.

Die vier Tatverdächtigen aus dem Raum Frankfurt sollen an "schweren Ausschreitungen eines schwarzen Blocks auf der Hamburger Elbchaussee am 7. Juli 2017 beteiligt gewesen sein".

Es handelt sich demnach um zwei Erwachsen und zwei Jugendliche aus der Rhein-Main-Region. Sie sollen noch heute einem Haftrichter in Hamburg vorgeführt werden.

"Einem weiteren Verhafteten wirft die Polizei vor, an anderen Ausschreitungen beim G20 Gipfel beteiligt gewesen zu sein. Der sechste Haftbefehl beruht auf dem Vorwurf von Straftaten in anderer Sache", berichtet Tagesschau.de weiter.

Im Umfeld des G20-Gipfels im Juli 2017 war es zu massiven Protesten in Hamburg gekommen. Dabei kam es auch zu Gewalt-Exzessen: Tausende Gipfelgegner griffen Polizisten an, setzten Autos in Brand und plünderten Geschäfte.

Danach hatte die Polizei die Soko "Schwarzer Block" gegründet und intensiv nach Gewalttätern gefahndet (TAG24 berichtete).

Hierzu wurden auch zahlreiche Bilder von mutmaßlichen G20-Gewalttätern im Internet veröffentlicht (TAG berichtete).

Titelfoto: dpa/Markus Scholz


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